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Backup und Archivierung: Wo liegen die Unterschiede?

Backup und Archivierung sind völlig unterschiedlich und für verschiedene Zwecke gedacht. Archivierung ist langfristig und Backkup kurzfristig.

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Backup-Tools

Wo liegen die Unterschiede zwischen Backup und Archivierung?

Es handelt sich um zwei unterschiedliche Prozesse für verschiedene Zwecke. Ganz allgemein besteht ein Archiv lediglich aus einer bestimmten Menge gespeicherter und organisierter Daten. Es dient somit zur Speicherung organisierter Datensätze über einen langen Zeitraum hinweg. Gleichzeitig wird ein präziser Zugriff auf die Daten ermöglicht. Nebenbei bemerkt eignen sich Bandlaufwerke aufgrund ihrer höheren Zuverlässigkeit hervorragend für diesen Zweck. FujiFilm hat mit seiner nächsten Generation des BaFe Tape entsprechende Tests durchgeführt. Dabei wies das Unternehmen eine absolut zuverlässige Datenspeicherung für einen Zeitraum von über 30 Jahren nach.

Die Ausfallquote von Disk-Datenträgern sind mittlerweile deutlich robuster und werden oft durch RAID abgesichert, für eine sehr langfristige Aufbewahrung von Daten eignen sie sich trotzdem nicht, allein schon wegen des anfallenden Stromverbrauchs und den damit verbundenen Kosten.

Backups hingegen dienen der kurzfristigen Speicherung von Datensätzen und werden häufig überschrieben oder aktualisiert. Die Idee dahinter ist die Speicherung einer möglichst aktuellen Kopie von Daten auf günstigen Offline-Medien. Die räumliche Trennung schützt bei Backups vor einer möglichen Manipulation der auf Festplatte gespeicherten Daten. Zudem gewährleisten Backups eine hohe Portabilität: Die Bänder können an einem anderen Standort sicher aufbewahrt werden und bieten somit kein Angriffsziel. Zudem lassen sich die Backups problemlos in einem beliebigen Disk-Array wiederherstellen, falls die ursprüngliche Storage-Plattform nicht mehr verwendbar ist.

Bei den meisten Disk-basierten Replikationslösungen ist eine Replikation nur zwischen zwei identischen Konfigurationen möglich. Außerdem ist meist ein „Aufbrechen“ der gespiegelten Daten nötig – wodurch der Replikationsprozess unterbrochen wird – um Abweichungen oder Unterschiede zwischen dem primären Daten-Repository und dem Mirror-Repository zu überprüfen – ein Schritt, der aufgrund des hohen Aufwands meist übersprungen wird. Unglücklicherweise führt dies oft zu einer fehlerhaften Replikation, die meist erst später beim Zugriff auf die Daten bemerkt wird. Das allerdings ist ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, um zu bemerken, dass sie statt echter Daten vielleicht nur leeren Speicherkapazität kopiert haben.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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