.shock - Fotolia

F

Bringen Software-definierte Netzwerke (SDN) Mehrwerte für Disaster Recovery?

Software-definierte Netzwerke (SDN) können helfen bei Disaster Recovery und Disaster Recovery as a Service. Es ist eine genaue Betrachtung nötig.

Software-definierte Netzwerke (SDN) können hilfreich dabei sein, Disaster-Recovery-Systeme so auszulegen, dass sie unerwartete Veränderungen vom Normalbetrieb bemerken. Die DR-Systeme können zudem besser auf spezifische Bedürfnisse anpasst werden.

Früher verbanden Netzwerke einfach zwei Punkte. Mittlerweile ist die Situation komplexer geworden. Netzwerke benötigen echte Intelligenz, um die verschiedenen Verbindungsmöglichkeiten herzustellen und zu überwachen.

SDN versucht, die verschiedenen Funktionen zur Kontrolle des Netzwerkes in eine zentral verwaltete Infrastruktur zu konsolidieren und zu vereinfachen. SDN hat sich bereits weitgehend in der Netzwerkwelt durchgesetzt und kann Geräte, Anwendungen und Protokolle wie etwa Multiprotocol Label Switching verwalten.

In der Cloud-Welt kann SDN Teil einer übergreifenden Plattform sein, die virtuelle Maschinen (VM), Backup und Replizierung sowie etliche Anwendungen unterstützt.

In Verbindung mit Disaster Recovery gilt es sicherzustellen, dass SDN auf die Anforderungen von DR hin optimiert ist, wie sie vom Kunden formuliert und vom SDN-Provider bereitgestellt werden.

Zahlreiche Hersteller bieten mittlerweile Disaster Recovery as a Service (DRaaS) als Dienstleistung an. In Verbindung mit SDN kann DRaaS das Netzwerk nutzen, um in der Cloud oder im eigenen Rechenzentrum DR-Prozesse zu starten.

Wenn Sie in Erwägung ziehen, DR in Verbindung mit SDN zu nutzen, sollten sie zunächst Ihre eigenen Anforderungen definieren und über Recovery Time Objective (RTO) und Recovery Point Objective (RPO) nachdenken. Als nächstes legen Sie fest, wie der SDN Service genutzt wird und wie er in die bestehende Netzwerkinfrastruktur passt. Wahrscheinlich werden Sie dann SDN Services von größeren Anbietern wie Cisco, AT&T oder andere prüfen. Im letzten Schritt sollte man dann die DRaaS-Angebote abklopfen und diskutieren, wie SDN mit Ihren SDN-Anforderungen in Einklang gebracht werden kann.

Im Ergebnis kann SDN dann entweder Ihre DR-Strategie aufwerten oder keinen wirklichen Mehrwert bringen. Das hängt letztlich von Ihren Anforderungen und Optionen ab.        

Folgen Sie SearchStorage.de auch auf Twitter, Google+, Xing und Facebook!

Nächste Schritte

Ein Kommunikationsplan ist unabdingbar für effektive Disaster Recovery

Disaster Recovery: Cloud und Tape sollten Sie in Ihre Strategie einbeziehen

So aktualisiert man den Disaster-Recovery- und Business-Continuity-Plan

Disaster Recovery in der Cloud in sechs Schritten

Artikel wurde zuletzt im April 2017 aktualisiert

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über Disaster Recovery

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close