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Die Vorteile von VMware Virtual Volumes

VMware Virtual Volumes bringen einige Verbesserungen in das Data-Center-Storage und treiben den Trend des Software-defined Storage weiter voran.

Die Technologie der Virtualisierung hat die Art und Weise, wie IT-Ressourcen im Rechenzentrum verteilt und verwaltet...

werden, drastisch verändert. Allerdings sind im Bereich Storage größtenteils die klassischen Verfahren wie Volumenanlegen und LUN-Allokation geblieben. Diese traditionellen Storage-Methoden sind zeitaufwendig, unflexible und oft ineffizient, beispielsweise bei der Zuteilung (Provisionierung). Mit den Virtual Volumes von VMware könnte sich dies nun ändern. Was sind die Vorteile von Virtual Volumes für Unternehmen?

Storage-Provisionierung lag lange Zeit hinter VM-Zuteilung und -Management zurück. Storage wird üblicherweise in Volumes oder Logical Unit Numbers (LUN) konfiguriert. Diese Einheiten sind meist größer konzipiert als das, was eine virtuelle Maschine wirklich benötigt. In vielen Fällen umfasst eine LUN mehrere VMs, deren Daten und Images, und erschwert Backup und Restores, da die LUN entweder ganz oder gar nicht gesichert oder wiederhergestellt werden muss. Hier gibt es keine granulare Methode, einzelne VM-Files oder andere Datenkomponenten einer virtuellen Maschine wiederherzustellen.

Da eine LUN im Voraus allokiert wird, wird auch die Speicherkapazität vorher zugeteilt, selbst wenn diese nicht vollständig ausgenutzt wird. Bislang konnte die Kapazität mit Thin Provisioning ein wenig effizienter konfiguriert und zugeteilt werden. Ist die Speicherkapazität der LUN aber erschöpft, so lässt sie sich nicht erweitern. In diesem Fall müssen die gespeicherten Daten der LUN manuell auf eine größere migriert werden. Das wiederum stellt einen enormen Flaschenhals innerhalb eines virtualisierten Rechenzentrums dar.

VVOLs sind logische Konstrukte, die den Trend um Software-defined Storage adressieren sollen. Hier werden die Virtualisierungs-Funktionen von vSphere erweitert und Storage auf VM-Basis allokiert und verwaltet. Diese Methode ähnelt der, wie Hypervisoren derzeit Prozessor- und Memory-Zuteilung durchführen.

Von den Vorteilen der VVOLs kann jedes Unternehmen profitieren. Beispielsweise lässt sich Storage in Serviceklassen organisieren, über jegliche Systeme hinweg, seien es Fibre-Channel-, iSCSI- oder Network-File-Speichersysteme. Dadurch kann schneller und teurer Storage unternehmenskritische Anwendungen bedienen, während langsamer und günstiger Storage sekundären Applikationen dient. Die Storage-Ressourcen werden granular zugeteilt, mit der passenden Kapazität und Klasse, um den jeweiligen Anforderungen der VM gerecht zu werden. Mit festgelegten Policies kann die Zuteilung auch automatisch erfolgen, was Fehler reduziert und herkömmliche Management-Probleme eliminiert.

Ein anderer Vorteil ist, dass Storage auf Anfrage automatisch zugeteilt werden kann. Dadurch können Softwareentwickler, Anwendungsbesitzer oder Administratoren den Unternehmensspeicher effizienter nutzen. Zudem erfolgt das Monitoring, wie Anwendungen das Storage nutzen und wie sich die Performance gestaltet, nun auf VM-Basis. VVOLs unterstützen viele Storage-bezogene Services, die normalerweise in der Hardware integriert waren, wie zum Beispiel Deduplizierung, Migrationen, Disaster Recovery, Replikation und Caching.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2015 aktualisiert

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