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Die richtige Speicherzuteilung für Hyper-V-Replikation

Wenn Administratoren virtuelle Server zwischen mehreren Rechenzentren replizieren, muss die Verteilung der Speicher-Ressourcen stimmen.

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Wie sollte der Speicher zugeteilt bzw. verteilt werden, wenn man die Hyper-V-Replikationsfunktion einsetzt?

Hyper-V-Replikation ist ein Feature, in dem Änderungen auf einer virtuellen Festplatte auf Block-Ebene asynchron zu einem sekundären Host-Server repliziert werden. Dadurch werden Offline-Kopien virtueller Server erstellt, die sich jederzeit manuell oder automatisiert aktiv schalten lassen. 

Vorteil hier ist die Einrichtung einer Hochverfügbarkeits-Lösung für kleine Unternehmen. Die Hyper-V-Replica-Funktion wurde erstmals in Windows Server 2012 eingeführt, und mit Windows Server 2012 R2 verbessert. In der neuen Version gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, virtuelle Server auf bis zu drei Hosts zu betreiben bzw. so genannte 3-Wege-Replikas anzulegen. 

Es lassen sich für einen produktiven Server eine aktive Kopie und zwei passive Kopien betreiben. Außerdem lassen sich Replikationsketten bilden. Server A kann also eine VM zu Server B replizieren und Server B den gleichen Server dann zu Server C. Auf diese Weise lässt sich die Hochverfügbarkeit erhöhen, ohne produktive Server zu beeinträchtigen. Für eine 3-Wege-Replikation hält man die Daten also jeweils auf Primär-, Sekundär- und Backup-Storage vor.

Viele Organisationen haben damit begonnen, die 3-Wege-Replikation in Windows Server 2012 R2 zu nutzen. Mit der Möglichkeit virtuelle Server auf bis zu drei Hosts zu replizieren, können Unternehmen eine Kopie der virtuellen Maschine im primären Rechenzentrum ablegen und eine weitere Kopie an einem entfernten Standort. 

Allerdings sollten Administratoren hier den Datenverkehr beachten und genau planen, wie die Replikation stattfinden soll. Sobald mehrere Server mit zahlreichen VMs im Einsatz sind, kann die Datenmenge der Replikation schnell erheblich ansteigen.

Eine solche Überlegung ist der so genannte erste Seeding-Prozess. Dabei handelt es sich um die Datenübertragung von der Quell-VM zu den Ziel-VMs. Wenn Sie eine Kopie von VMs erstellen, müssen die vollständigen Inhalte der replizierten Festplatten zum Replikat auf den Ziel-Host kopiert werden. 

Der Seeding-Prozess ist in der Regel keine große Sache, wenn die Primär-und die Replikation-VMs in einem gemeinsamen Rechenzentrum sind. Die Replikation kann aber problematisch werden, wenn Sie Daten über das Internet oder andere Remote-Leitungen replizieren müssen. 

Vor allem, wenn die virtuelle Festplatte, die repliziert werden soll, mehr als ein paar Gigabyte an Daten enthält oder ständig geändert wird, kann die Replikation lange dauern und vor allem viel Datenverkehr verursachen. Das kann teuer sein und die Leistung anderer Dienste, die ebenfalls die Remote-Leitung nutzen, beeinträchtigen.

In solchen Situationen ist es oft effektiver, wenn Sie Wechselmedien für den ersten Seeding-Prozess verwenden. Anstatt die replizierten Daten direkt an die entfernte VM zu replizieren, werden die Daten auf eine transportable Festplatte geschrieben. Die Wechselfestplatte wird dann manuell mit der Off-site Replik verbunden und die Daten werden in die VM gelesen. Das ist zwar umständlicher, erspart aber einiges an Datenverkehr.

Eine weitere Überlegung ist die Replikationsrate. Windows Server 2012 R2 bietet eine einstellbare Replikationsfrequenz. Der Replikationsprozess kann alle 30 Sekunden oder alle 15 Minuten durchgeführt werden. Auch das spielt bei der Replikation im Netzwerk und über das Internet zu externen Rechenzentren eine wichtige Rolle.

Für die Replikation in Remote-Standorte ist es meist am besten, eine 15-Minuten- Replikationsfrequenz zu verwenden. Hyper-V ist resistent gegen fehlgeschlagene Replikationen. Kommt es zu vielen Replikationsfehlern in Folge, stoppt der Server die Replikationsprozesse, bis ein Administrator manuell eingreift. Mit einem 15-Minuten-Takt erreichen Sie den besten Schutz gegen einen WAN-Link-Ausfall, die zu umfangreichen Replikationsausfällen führen können.

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Artikel wurde zuletzt im November 2014 aktualisiert

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