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Kosten für Disaster Recovery und Cloud Disaster Recovery im Vergleich

Vergleich der Kosten von selbstverwaltetem inhouse Disaster Recovery zu denen eines DR-Cloud-Services.

Wie vergleicht man die Kosten eines Cloud-Disaster-Recovery-Dienstes mit denen eines inhouse DR? Gibt es einen Grenzwert für den zu sichernden Datenbestand, ab dem ein Cloud-Service mehr kosten würde als ein lokales Disaster Recovery?

Cloud-basiertes Disaster Recovery wird im Allgemeinen als günstige Alternative zu selbstverwaltetem DR in der eigenen Firma angesehen. Trotzdem lässt sich nicht bestreiten, dass auch Cloud-basierte Dienste durchaus Kosten erzeugen. Es ist theoretisch tatsächlich möglich, dass ein Cloud-basiertes DR mehr Kosten kann als ein traditionelles DR vor Ort.

Cloud-basiertes DR wird deswegen als günstig angesehen, da es Multitenancy oder Mandantenfähigkeit gewährleistet. Wird DR inhouse betrieben, so muss natürlich sämtliche Hardware erworben werden, die man für den Aufbau einer solchen Lösung benötigt. In einer Cloud-Umgebung kauft man an sich natürlich keine Hardware, sondern mietet quasi einen Teil der verfügbaren Kapazitäten des Cloud-Providers.

Dieses Kostenmodell eines DR funktioniert so lange gut, so lange man relativ wenig Ressourcen verbraucht. Steigt der Verbrauch, steigen automatisch auch die Kosten.

Bedenken Sie dies und stellen sich vor, dass ihre DR-Anforderungen so ansteigen, dass Ihnen der Anbieter ein gesamtes Array zuweisen muss. In dem Fall teilen Sie sich eben nicht mehr die Kosten mit anderen „Mietern“ für dieses Array, sondern übernehmen dafür die vollen Kosten.

Natürlich wird der Cloud-Dienstleister Ihnen nicht den Erwerb eines kompletten Systems in Rechnung stellen. Dafür wird Ihre Rechnung darauf basieren, wie viel Kapazität Sie und IOPS Sie benötigen oder auf einer anderen Kombination von Performance-Faktoren.

Das Problem ist jedoch, dass Sie für die Ressourcennutzung jeden Monat zahlen. Letztendlich werden Ihre auflaufenden Kosten die einer Storage-Hardware-Anschaffung übersteigen. Allerdings übernimmt ein Provider die Verwaltung, Wartung und den Support der Hardware, was wiederum seine Kosten rechtfertigt.

Artikel wurde zuletzt im August 2014 aktualisiert

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