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Disaster Recovery mit Drittanbieter-Tools versus native VM-Replikation

In bestimmten Fällen sind Tools von Drittanbietern für Disaster-Recovery (DR) virtueller Maschinen besser als Hyper-V- oder vSphere-Replikation.

In welchen Fällen greift man bei Disaster-Recovery von virtuellen Maschinen auf Tools von Drittanbietern zurück...

und benutzt somit nicht die Funktionen der Hypervisoren?

Die integrierten Disaster-Recovery-Funktionen von Hypervisoren besitzen einige Einschränkungen, die es zu beachten gilt. Wir betrachten in dieser Antwort die nativen Replikations-Tools von Microsoft Hyper-V oder VMware vSphere.

Microsoft Hyper-V Replica

Das Replica-Feature von Hyper-V ist dazu gedacht, eine fast genaue Kopie des aktuellen Zustands der virtuellen Maschine (VM) zu erstellen. Dieser Klon liegt unter Windows Server 2012 innerhalb von fünf Minuten zum derzeitigen Zustand. Bei Windows Server 2012 R2 kann das Zeitfenster sogar innerhalb 30 Sekunden liegen. Zusätzlich zu den fast identischen Kopien der virtuellen Maschinen bietet ein Replica-Server sogenannte „Point-In-Time Roll Back“-Möglichkeiten. Damit können Sie mithilfe von Recovery-Punkten einen bestimmten Zustand wiederherstellen.

Es gibt allerdings ein Problem, wenn Sie Hyper-V-Replica als Lösung für Disaster Recovery (DR) einsetzen möchten. Es gibt kein Interface, um Dateien, Ordner, Applikationen und so weiter wiederherzustellen. Natürlich können Sie einen Klon starten und die gewünschten Daten daraus extrahieren. Aber es handelt sich hierbei um einen manuellen Prozess. Sollten Daten in der virtuellen Maschine aus Versehen überschrieben werden, wirkt sich diese Operation auch auf die Nachbildung aus.

VMware vSphere Replication

Ähnlich zum Feature Hyper-V Replica stellt vSphere Replication Kopien virtueller Maschinen her. Es gibt zwei denkbare Situationen, in denen Sie besser eine Drittanbieter-Lösung für Disaster Recovery einsetzen.

Eine davon ist, wenn Sie die Lösung des Drittanbieters für granulare Backups und Recovery einsetzen. Damit können Sie Inhalte aus den virtuellen Maschinen gezielter adressieren. Zweitens brauchen Sie sehr wahrscheinlich die Backup-Lösung eines Drittanbieters, wenn Sie sehr viele virtuelle Maschinen sichern müssen. Das Management-Interface von vCenter Server ist auf 500 Replikationen limitiert.

Artikel wurde zuletzt im Februar 2014 aktualisiert

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