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Kann Image Cloning beim Daten-Management im NAS helfen?

Das Management von Image Copies in virtuellen Umgebungen kann zur Belastung von Network Attached Storage (NAS) führen. Cloning kann Abhilfe schaffen.

Bei einem virtuellen Setup mit vielen ähnlichen Kopien stellt sich der Anwender oft die Frage, ob dies denn so sein müsse. Das ist bereits bei virtuellen Desktops oder Web Servern ein Problem, aber bei einem Einsatz von Containern potenziert sich dies. Dies kann zu einem Boot Storm führen.

Diese Art des Daten-Sprawl frisst nicht nur Speicherplatz. Eine Vielzahl an Kopien macht Updates zeitraubend und fehleranfällig, besonders wenn sich die Kopien in unterschiedlichen Ordnern befinden. Zudem schluckt das Laden von Images in Server und Clients mehr Bandbreite. All das kann Services in die Knie zwingen.

Image Cloning kann eine Antwort auf diese Problematik sein, wird aber nicht von allen NAS-Systemen unterstützt. Mit Image Cloning stellt man eine einzelne Kopie (Golden Image) bereit, auf die alle Anwender zugreifen können. Das ist die Grundlage der Vorgehensweise mit Containern: Durch den Verzicht auf redundantes Laden eines identischen Betriebssystem-Stacks verdreifacht sich die Kapazität virtueller Maschinen. Mit weniger Images sinken Kosten und das Risiko von Updates.

Die Methoden von Image Cloning unterscheiden sich. Die Deduplizierung von Objekten kommt dem Ziel eines einzigen Images näher, indem es die überschüssigen Images durch Pointer auf ein spezifisches Objekt ersetzt.

Image Cloning wird komplexer

Wenn ein Image aus verschiedenen Dateien als ein Komplettimage besteht, wird die Sache komplizierter. Jetzt können Dateien in Ordnern gelöscht oder hinzugefügt werden und das liegt jenseits der Fähigkeiten von Deduplizierung. Das Löschen einer Kopie entfernt nur einen Pointer und lässt die eigentliche Kopie und die anderen Pointer intakt.

Echtes Image Cloning erfordert einen Mechanismus, um Kopien eines Ordnersatzes zu schaffen und sie anschließend zu verlinken. Dies geschieht, indem die Cloning Software Pointer zu möglicherweise tausenden von virtuellen Desktops oder anderer virtueller Maschinen setzt. Ein Update dieser Clones kann geschehen, indem man ein neues Image schafft und alle Pointer auf die neuen Daten ausrichtet. Die Operation kann sehr schnell ausgeführt werden und damit ist die Zeitspanne, in der veraltete Daten vorhanden sind, sehr kurz.

Eine einzelne Festplatte ist damit sehr schnell überlastet. Daher empfiehlt sich für einen schnellen Image Cloning-Prozess die Verwendung  einer schnellen Solid-State-Disk oder eines PCI Express Flash Drive, um die Kopie vorzuhalten. Hier ist die Leistung des Netzwerkes ein entscheidender Faktor.

Nicht alle NAS-Systeme unterstützen Cloning. Wenn Cloning eine gute Lösung für ihre Probleme zu sein scheint, lohnt es sich beim Hersteller nachzufragen, welche seiner Produkte Cloning-fähig sind oder ob sie eine andere Lösung für Image Cloning im Portfolio haben.    

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Artikel wurde zuletzt im August 2016 aktualisiert

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