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Lokales Data Storage oder SAN: Wie Speicherorte die Leistung der VM beeinflußen

Der Speicherort kann die Leistung einer virtuellen Maschine (VM) beeinflussen. Dabei haben lokaler Storage sowie SAN verschiedene Vor- und Nachteile.

Ist die Performance virtueller Maschinen (VM) besser, wenn sich der Storage im lokalen Server oder in einem Storage Area Network (SAN) befindet?

Workloads, wie zum Beispiel VMs, werden in der Regel nicht vom Ort des Storage beeinflusst. Das gilt, wenn der Storage ausreichend Kapazität und Performance zur Verfügung stellt.

Lokales Data Storage, wie zum Beispiel interne Festplatten, bieten möglicherweise eine bessere Performance. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein schnelles Serial-attached SCSI (SAS) Disk Interface mit sechs Gbps für schnelle Storage-Aufgaben eingesetzt wird. Lokales Storage muss zudem keine Daten durch das Netzwerk senden. Daher ist es nicht für hohe Netzwerksauslastungen oder -Störungen anfällig.

Das Problem mit lokalem Storage bei virtuellen Maschinen ist, dass bei einer Migration der Workloads von einem Server zu einem anderen die lokalen Festplattendaten ebenfalls umziehen müssen. Das kann eine zeitintensive Aufgabe sein. Bei zentralisiertem Storage besteht dieses Problem nicht. Es macht keinen Unterschied, auf welchem Server die virtuelle Maschine ausgeführt wird, weil der Zugriff auf die entsprechenden Dateien immer garantiert ist. Der Ort, an dem die virtuelle Maschine aufbewahrt wird, ändert sich nicht. Somit lässt sich die virtuelle Maschine bei Bedarf schnell von einem anderen Server starten.

Lokales Storage wird selten in Unternehmensumgebungen eingesetzt. Monitoring und Verwaltung sind einfach zu mühsam. Storage in einem SAN oder Network Attached Storage (NAS) zu zentralisieren, vereinfacht die Management-Aufgaben. Außerdem lassen sich Backup und Disaster Recovery (DR) einfacher handhaben. Viele Storage-Subsysteme bringen Replikations-Features mit - ein Pluspunkt in virtuellen Umgebungen.

Lokales Storage kann bei der Performance besser sein. Zentrale Storage-Pools bieten allerdings mehr Funktionen und sind einfacher zu verwalten. Welches Szenario sich besser für Ihr Unternehmen eignet, hängt am Ende von der Größe Ihrer Umgebung ab und wie Sie die Server nutzen.

Artikel wurde zuletzt im Januar 2014 aktualisiert

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