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Vergleich zwischen Open-Source-Backup-Tools und kommerzieller Software

Unter Umständen können Sie auch Open-Source-Backup-Tools zur Datensicherung im Unternehmen einsetzen. Wir zeigen, worauf es dabei ankommt.

Dieser Artikel behandelt

Backup-Tools

Inwieweit können Open-Source-Backup-Tools im Vergleich mit der kommerziellen Konkurrenz großer Anbieter mithalten?

Es gibt eine ganze Reihe an Backup-Tools unter Open-Source-Lizenz, die sich für die Sicherung von Unternehmensdaten einsetzen lassen. Einige der fortgeschrittenen Open-Source-Backup-Tools lassen sich in Sachen Funktionalität auch durchaus mit kommerziellen Backup-Applikationen vergleichen. Auch wenn somit nichts prinzipiell gegen den Einsatz von Open-Source-Backup-Tools spricht sollte ihr Einsatz vorher gründlich geplant werden.

Einer der wichtigsten Punkte ist der Support. Für kommerzielle Backup-Produkte ist in der Regel technischer Support verfügbar, etwa per Telefon. Für Open-Source-Software trifft das normalerweise nicht zu, da Open-Source-Produkte üblicherweise durch die Community unterstützt werden. Im Fall der Fälle müssen Sie daher in Foren, FAQs oder ähnlichen Portalen Hilfe ersuchen und sollten immer über Neuerungen auf dem Laufenden bleiben.

Weiterhin stehen einige Open-Source-Utilities nicht als Linux-Pakete zur Verfügung, sondern lediglich als Quellcode. In diesem Fall müssen Sie die Anwendung zunächst selbst kompilieren und können diese erst danach einsetzen. Anstelle eines Installations-Programms wie unter Windows üblich brauchen Sie dazu einen Compiler wie zum Beispiel GCC, um daraus eine ausführbare Datei zu erstellen. Sobald das erledigt ist, können Sie die Software auf einem Linux-Server laufen lassen. Unter Windows könnten Sie dafür auch die Linux-ähnliche Umgebung Cygwin zu Rate ziehen.

Die größte Herausforderung in Sachen Open-Source-Backup-Software ist es also, sie überhaupt zum Laufen zu bekommen. Sobald diese Hürde genommen ist, stellt Ihnen eine gute Open-Source-Backup-Lösung wahrscheinlich alle Funktionen zur Verfügung, die Sie für Ihr Backup brauchen. Viele Backup-Tools aus der Open-Source-Szene unterstützen beispielsweise auch Funktionen wie Deduplizierung und Virtualisierung. Bevor Sie sich für den Einsatz eines Open-Source- Backup-Produkts entscheiden sollten Sie allerdings sicherstellen, dass es auch mit Windows-Applikationen umgehen kann.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2014 aktualisiert

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