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Warum nicht physische und virtuelle Backups nur mit einem Tool durchführen?

Viele Firmen setzen zwei Tools für Backup ein. Man sollte prüfen, ob nicht ein Tool für das Backup physikalischer und virtueller Server ausreicht.

Traditionelle Backup-Produkte haben inzwischen Funktionen für das Backup virtueller Maschinen (VMs) hinzugefügt. Doch viele IT-Abteilungen bleiben bei einer VM-spezifischen Lösung? Warum führen sie nicht alle Backups nur mit einem Tool durch? Wäre das nicht viel effizienter?

Es gibt ohne Zweifel Stärken, die VM-spezifische Lösungen präsentiert haben. Traditionelle Backup-Software hat zwar erfolgreich das Backup von VMs integriert, aber im Wesentlichen handelt es sich dabei doch nur um zusätzliche Module, die in einigen Fällen auf eine 20 bis 30 Jahre alte Architektur aufgepropft worden sind.

So hat EMC seine Avamar Virtualisierungstechnologie für Backups in Module aufgespalten und stellt sie nun in seinem klassischen NetWorker-Produkt für Backups von virtuellen Servern zur Verfügung. 

Kurz gesagt, es hängt alles von der Umgebung ab. Handelt es sich um ein brandneues Rechenzentrum, in dem alles virtualisiert ist, dann macht es durchaus Sinn, nur eine VM-spezifische Backup-Lösung einzusetzen.

Im Durchschnitt sind Rechenzentren heute zu 50 bis 60 Prozent virtualisiert. Aber es gibt immer noch eine Menge installierter physischer Server. Wer nach wie vor Backups für solche physischen Server durchführen muss, wird seine VM-spezifische Backup-Software unter Umständen auch für Backups von physischen Servern einsetzen wollen. Andererseits macht es vielleicht doch mehr Sinn, weiterhin getrennte Backup-Anwendungen einzusetzen.

Sich an bestimmten Features eines Programms auszurichten, bleibt prinzipiell wichtig. So verfügen zum Beispiel einige Backup-Anwendungen über Schnittstellen zu einem Management-Framework für Snapshots, das von NAS-Systemen zur Verfügung gestellt wird. 

Damit erhalten IT-Administratoren die Möglichkeit, eine große Snapshot-Sammlung zu durchsuchen und Daten schnell in einer VM wiederherzustellen, ohne umständlich eine Liste von Konfigurationsschritten durcharbeiten zu müssen. Solche Verfahren bringen den Anwendern schon dadurch einen großen Vorteil, dass sie so viel Komplexität wie möglich aus den IT-Umgebungen herausnehmen. Alle diese Faktoren sollten eine Rolle im Entscheidungsprozess spielen.

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Artikel wurde zuletzt im März 2015 aktualisiert

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