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Was ist der Unterschied zwischen Datei-Synchronisation und -Sharing und Backups?

Unser Experte Brien Posey diskutiert die Frage, was der Unterschied zwischen Datei-Synchronisation sowie Filesharing und einem Notebook-Backup ist.

Ist Datei-Synchronsierung sowie Filesharing mit einem Notebook-Backup zu vergleichen? Lassen sie sich als Backup verwenden?

Man könnte leicht annehmen, dass Datei-Synchronisation und –Sharing, also das gemeinsame Nutzen von Daten, mit einem Backup gleichzusetzen ist. Allerdings steckt mehr dahinter. Tatsächlich ist es so, dass Datei-Synchronisation und -Sharing in der Regel nicht wie ein Notebook-Backup agieren. Sie sind eher Tools, um den Backup-Prozess zu  gewährleisten.

Dass Unternehmen Datei-Synchronisation und -Sharing angenommen haben, wird von zwei Faktoren begünstigt. Zunächst einmal nutzen viele Anwender Notebooks nicht mehr, sondern verwenden nun Tablets oder andere Mobilgeräte (Stichwort: BYOD). Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Datei-Synchronisation und Filesharing kein „Backup des Notebooks“ im eigentlichen Sinne sind. Sie sind vielmehr eine Methode, damit Anwender auf Unternehmensdaten von mehreren Geräten aus zugreifen können.

Der andere Grund für den Einsatz von Datei-Synchronisation und -Sharing ist die Notwendigkeit von mehr Security. System-Administratoren müssen kontrollieren, inwiefern man auf Daten von außerhalb des Unternehmens zugreift und diese verwendet. Diese Anforderung ist das Resultat einiger Vorfälle, bei denen Daten ungewollt in die Hände Dritter gelangten. Entweder geschah das durch verlorene oder gestohlene Geräte.

Jeder Softwareanbieter von Datei-Synchronisation und -Sharing stellt eigene Leistungsmerkmale zur Verfügung. Die meisten Lösungen für Firmen bieten dem Administrator allerdings die Option, dass sich die Daten auf dem Gerät des Endanwender zwischenspeichern lassen. Sollte der Administrator den Offline-Zugriff erlauben, hinterlegt man die Daten in der Regel verschlüsselt. Damit sind sie geschützt und können nicht aus Versehen an die Öffentlichkeit gelangen.

Natürlich wollen Mitarbeiter auch dann Daten erstellen, wenn sie offline oder nicht mit dem Unternehmens-Netzwerk verbunden sind. Diese Dateien speichert das jeweilige Gerät zunächst lokal. Sobald sich der Anwender mit dem Netzwerk der Firma verbindet, werden die entsprechenden Daten synchronisiert. Sobald die Synchronisation abgeschlossen ist, lassen sich die Daten wie alle anderen auch in den Backup-Prozess einbeziehen.

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Artikel wurde zuletzt im August 2014 aktualisiert

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