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Was sind die wichtigsten Anwendungsfälle für Object Storage?

Object Storage ist Latenz-anfällig und nicht für Produktionsumgebungen geeignet, aber äußerst sinnvoll in anderen Szenarien.

Was sind die häufigsten Einsatzgebiete für Object-Storage-Systeme?

Object Storage ist eigentlich wirklich nur Software. Es handelt sich hier um einen Software-Layer, der auf Standard x86-Servern läuft, weswegen es viele Hersteller gern Software-defined nennen. Object Storage operiert also auf einem x86-Server, nutzt die Vorteile des im Server integrierten Storage und erstellt eine Node.

Danach verbindet die Software multiple Nodes über Ethernet, um ein Object-Storage-System darzustellen. Object Storage fügt jedem Objekt zahlreiche Metadaten hinzu. Hier haben Sie eine große Flexibilität, wie sie jedes Objekt beschreiben können. Die Metadaten werden mit den eigentlichen Daten gespeichert, statt wie zum Beispiel bei einem File-System, in dem die Metadaten getrennt und in einer Datenbank abgelegt werden.

Aufgrund dieses zusätzlichen Verarbeitungs-Layers – mehr Metadaten – kommen hier Latenzen hinzu. Ihre Datenverarbeitung findet zwischen der Applikation und dem eigentlichen Medium statt, auf das Sie schreiben. Das heißt, dass Sie Latenzen hinzufügen und wann immer das passiert, ist dieser Storage-Typ nicht so schnell wie andere.

Tatsächlich neigt Objektspeicher dazu, langsamer zu sein als beispielsweise File-Storage und es ist definitiv langsamer als SAN-Storage. Es gibt Mittel und Wege, die Prozesse zu beschleunigen, aber generell sind typische Einsatzgebiete für Object Storage eher Datenarchivierung, Backup und sekundäre Applikationen. Objektspeicher wird man nicht in Szenarien finden, in denen ständig auf Anwendungen zugegriffen wird oder irgendwelche interaktive und transaktionale Applikationen im Einsatz sind.

Große sekundäre Storage-Arrays oder File-basierten Speicher zu ersetzen gehören auch zu den Anwendungsfällen von Object Storage. Ebenso können Sie Tape Librarys damit ersetzen, da Object Storage eine zuverlässige und stabile Technologie sowohl für Active Archive oder passive „kalte“ Archive ist.

Hier sind die vier wichtigsten Dinge, die Object Storage bietet:

1. geringe Kosten pro GByte an Speicher;

2. Extrem skalierbar (bis zu Zetabytes);

3. Hohe Datenzuverlässigkeit und Ausfallsicherheit bei Disk-, Node- oder Standort-Ausfall;

4. Einfache technologische Aktualisierungen.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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