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Welchen Einfluss haben Scale-out NAS auf das Storage-Management?

Scale-out-NAS-Systeme können das Storage-Management erleichtern, da sie einen zentralen Kontrollpunkt bieten und Performance-Probleme angehen.

Dieser Artikel kann auch im Premium Editorial Download gefunden werden: Storage-Magazin: Scale-Out NAS: Datenmengen elegant bewältigen:

Wie unterscheidet sich das Management einer Scale-Out-NAS (Network Attached Storage)-Umgebung von der Verwaltung traditioneller NAS-Systeme?

Beim traditionellen Network Attached Storage haben Sie einen Storage-Controller, normalerweise als Head bezeichnet, und hinter diesem Head eine bestimmten Kapazität an Festplattenspeicher. Um Redundanzen zu gewährleisten, können auch zwei Heads zum Einsatz kommen. Diese Heads sind starr, also unveränderbar, obwohl der Speicher, der ihnen zugeordnet ist, erweitert werden kann. Benötigen Sie mehr Compute-Ressourcen, so müssen Sie die Heads aktualisieren. Brauchen Sie mehr Kapazität, dann kann es sein, dass sie ein „Forklift“-Upgrade oder ähnliches umsetzen müssen.

Scala-out-NAS ermöglicht das Hinzufügen zusätzlicher Nodes oder Heads, wenn Compute benötigt wird, sowie weitere Einheiten an Storage, wenn Kapazitäten gefragt sind. Das Storage-Management profitiert dort davon, wo große Installation vorhanden sind: wenn Sie beispielsweise Hunderte an Terabytes oder Petabytes oder mit dem Problem der „NAS-Ausbreitung“ (Sprawl) zu tun haben. 

Daten in einer Scale-out-NAS-Umgebung zu sichern, kann Ihnen einen zentralen Kontrollpunkt geben, wie zum Beispiel einen Single Namespace. Das ist besser als die Daten über zahlreiche Rechner zu verteilen. Sie können so die Kapazität von einem Standpunkt aus verwalten. Darüber hinaus vereinfacht es die Speicher-Umgebung.

Ebenso ist es ratsam, die Anzahl der Files auf nur bis zu 80 Prozent des theoretischen Limits eines traditionellen NAS anwachsen zu lassen, weil ab da die Performance einbricht. Um eine NAS-Ausbreitung zu verhindern, ist die das Beste, sonst laufen Sie Gefahr, eine unberechenbare Umgebung aufzubauen, die nur schlecht vom NAS bedient wird. Andere Beispiele sind High-Performance Computing, parallele Verarbeitung oder einfach große Volumes oder Files, bei denen die traditionelle NAS-Performance nicht ausreicht.

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Artikel wurde zuletzt im Dezember 2014 aktualisiert

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