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Wie Software-defined Storage und SDN mittels Orchestrierung interagieren

SDN und Software-defined Storage verwenden unterschiedliche Controller und Switche. Orchestrierungs-Tools ermöglichen aber ein gemeinsames Management.

Überkreuzen sich Software-defined Storage und Software-defined Networking?

Storage ist hier bei der Open Networking User Group (ONUG) zu einem absoluten Top-Thema geworden, da sich IT-Architekten immer stärker für vollständig Software-definierte Infrastrukturen interessieren.

Storage hat den Übergang von Hardware zu Software bereits vollzogen und ermöglicht es, SAN-Switche in die Software-Schicht zu packen um Ihr Ethernet zu verwalten. Damit benötigen Sie keine speziellen Storage-Netzwerke wie Glasfaser oder Infiniband mehr.

Zwischen den Netzwerk-Controllern und den SAN-Switchen gibt es keine direkte Verbindung. Sowohl bei Software-defined Networking (SDN) als auch bei Storage läuft die Automatisierung innerhalb des eigenen Provisionings ab. Möglicherweise lassen sie sich aber durch denselben Orchestrierungs-Manager verbinden.

Auf diese Weise können Sie zwei separate Ethernet-Netzwerke verwalten: Eines für das Storage und eines für den Datagramm-Traffic. Im Moment fühlen sich die meisten Administratoren mit zwei Ethernet-Netzwerken noch wohler, da sowohl die Preise als auch die Latenzen niedrig genug sind. Tatsächlich bewegen sich die Latenz-Unterschiede irgendwo im Nanosekunden-Bereich.

Was die Netzwerke im Data Center schließlich vereinfacht sind einheitliche Management- und Orchestrierungs-Modelle für Storage und die Ethernet-Netzwerke. An dieser Stelle würden Software-defined Networking und Software-defined Storage schließlich doch aufeinander treffen.

Für den Moment bleiben Fehler-Suche und -Behebung für Netzwerk und Storage also noch getrennt, aber in Zukunft könnte sich dies durchaus ändern.

Über den Autor:

Nick Lippis ist Mitbegründer der ONUG und veröffentlicht den „The Lippis“-Report. Nick ist weltweit anerkannt in Sachen Unternehmens-Netzwerke und dazugehörige Computer. Er hat einige der größten Computer-Netzwerke auf dem Erdball designend und schon viele Global-2000-Unternehmen in Sachen Netzwerk-Strategie, Architektur, Equipment, Services und Implementierung beraten. Dazu gehören beispielsweise Hughes Aerospace, Barclays Bank, Kaiser Permanente, Eastman Kodak Company, Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC), Liberty Mutual, Schering-Plough, Sprint, WorldCom, Cisco Systems, Nortel Networks sowie eine ganze Reihe an Equipment-Lieferanten und Service-Provider.

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Artikel wurde zuletzt im Juni 2014 aktualisiert

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