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Wie Storage-Profis mithelfen können, In-Memory-Datenbanken wiederherzustellen

Wie können Storage-Profis die Performance bei der Wiederherstellung von In-Memory-Datenbanken unterstützen? Zum Beispiel durch Solid-State-Disks.

Wie können Storage-Profis bei der Wiederherstellung von In-Memory-Datenbanken unterstützen? Wo liegt der Unterschied zu traditionellen Datenbanken?

Die Wiederherstellung von In-Memory-Datenbanken unterscheidet sich von traditionellen Datenbanken, weil das Wiederherstellungs-Szenario mit einer viel aggressiveren Architektur geplant werden muss. Wahrscheinlich brauchen Sie eine Wiederherstellung nicht besonders oft, trotzdem sollten Sie Wiederherstellungs-Prozesse deutlich überdimensionieren. Ein Grund für den Einsatz von In-Memory-Datenbanken ist schließlich die Notwendigkeit, Dinge sehr schnell erledigen zu müssen.

Bei In-Memory-Datenbanken sollten Sie sicherstellen, dass es auf dem persistenten Storage bezüglich des Schreibens von Daten so wenig Wettbewerb wie nur irgendwie möglich gibt. Stellen Sie so viele Fibre-Channel-Ports wie möglich zu Verfügung und verwenden Sie die bestmöglichen Solid-State-Disks (SSD) oder PCIe-Flash-Karten (PCI Express), um die Latenz so gering wie möglich zu halten. In diesem speziellen Fall wird die größtmögliche Performance-Redundanz einhergehend mit so wenig Netzwerk-Switching wie nötig gebraucht.

Die meisten In-Memory-Datenbanken werden auf vorgefertigten Appliances ausgeliefert, die bestimmte dynamische RAM-Kapazitäten,  beispielsweise Flash-Speicher, mit sich bringen und so gut wie möglich mit der Software abgestimmt sind. Wenn Sie eine vorgefertigte Appliance für den Einsatz in einer In-Memory-Datenbank nutzen, dann sollten Sie diese auf jeden Fall unter hoher Arbeitslast testen und sowohl den Durchsatz als auch die Wiederherstellung überprüfen, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Teilen Sie dann allen Beteiligten mit, wie lange eine Wiederherstellung dauert und lassen Sie sich bestätigen, dass dies schnell genug für Ihre Geschäftszwecke ist. Sie wollen am letzten Tag des Geschäftsjahres sicherlich keine unschöne Überraschung erleben, nur weil eine Wiederherstellung nicht möglich ist. Für In-Memory-Datenbanken geben Sie eine Stange Geld aus, daher dürfen Sie auch eine gute Performance und eine schnelle Wiederherstellung erwarten.

SAP HANA und andere In-Memory-Datenbanken werden bezüglich der Wiederherstellung immer intelligenter, zudem wird die Art, wie Daten abgelegt werden, fortlaufend optimiert. Damit lässt sich der Durchsatz verbessern und eine Wiederherstellung so schnell wie möglich durchführen. Bei der Wiederherstellung von In-Memory-Datenbanken sollten Sie also keinesfalls Abstriche machen, weil im Schadensfall dann auch Sie die Verantwortung tragen.

Artikel wurde zuletzt im März 2014 aktualisiert

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