Definition

DVD-RAM

Die DVD-RAM ist eine auf der DVD-Technologie basierende optische Platte, die eine große Menge an Computerdaten speichern kann und sich ebenso wie ein RAM-Direktzugriffspeicher beliebig oft lesen, beschreiben sowie löschen lässt. Vom Funktionsumfang her gesehen bietet die DVD-RAM Anwendern die gleichen Möglichkeiten wie eine CD (CD-RW). Hierzu zählt, dass sie Dateien auf die Wechseldatenträger kopieren, diese überschreiben und löschen oder auf den Medien gespeicherte Programme ausführen können. Allerdings bieten zweiseitig bespielbare DVD-RAMs Platz für bis zu 9,4 Gigabyte (GB) Daten und damit vielfach mehr Speicherkapazität als eine CD-RW.

DVD-RAM-Platten verkraften 100.000 Schreibzyklen und damit hundertmal mehr als die ebenfalls wiederbeschreibbaren DVD-Formate DVD-RW und DVD+RW. Wie bei diesen, wird auch hier die Phasenwechseltechnik als Verfahren zum Schreiben und Löschen von Informationen genutzt. Dabei werden ausgewählte Bereiche der optischen Aufzeichnungsschicht per Laserstrahl durch punktuelles Erhitzen in einen kristallinen oder bei höherer Temperatur in einen amorphen Zustand versetzt.

Was das Lesen anbelangt, kommen DVD-RAM-Laufwerke üblicherweise sowohl mit DVD-Video- und DVD-ROM-Datenträgern als auch allen gebräuchlichen CD-Typen zurecht.

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Artikel wurde zuletzt im März 2016 aktualisiert

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