Definition

Pay-as-You-Go-Cloud-Computing

Bei Pay-as-You-Go-Cloud-Computing (PAYG) bezahlt der Anwender nur die Cloud-Computing-Ressourcen, die er wirklich verbraucht und keine vorbestimmte IOPS-Anzahl oder Kapazität. Das Prinzip entspricht dem einer Betriebskostenabrechnung, bei der nur die genutzten Einheiten abgerechnet werden.

Ein großer Vorteil der PAYG-Methode ist der, dass keine Ressourcen verschwendet werden, da der Anwender eben nur für genutzte Services bezahlt und nicht für eine generelle Bereitstellung (Provisionierung) bestimmter Ressourcen, die eventuell genutzt werden, eventuell aber auch nicht. Herkömmliche Designs sahen so aus, dass die Storage-Architektur so konfiguriert wurde, dass sie das Maximum an Anforderungen respektive Workloads bedienen konnte. Mit Public Cloud und er PAYG-Methode lassen sich nun mehr granulare Architekturen aufsetzen, bei denen nur nach Verbrauch abgerechnet wird

PAYG-Plattformen wie Amazon EC2 bieten Services, die es Anwendern erlaubt, Compute-Ressourcen selbst zu konfigurieren. Der Anbieter rechnet dann verbrauchsgerecht ab. Der Nutzer wählt individuell die CPU, Memory, Storage, Betriebssystem, Security, Netzwerkkapazitäten und Zugriffskontrollen aus sowie die benötigte Software für ihren Umgebung.

Es gibt drei Kategorien an PAYG-Cloud-Computing und jedes nutzt ein anderes PAYG-Modell.

  • Infrastructure as a Service: Kunden bezahlen verbrauchsgerecht, üblicherweise pro Stunde, Woche oder Monat. Einige Cloud-Provider berechnen die Anzahl genutzter virtueller Maschinen. Bei diesem Modell muss der Anwender bei sich lokal weder Hard- noch Software installieren. Zu den Anbietern gehören IBM, Hewlett-Packard, Microsoft und Amazon Web Services.
  • Platform as a Service: Hier kann per Anwendung/Nutzer oder genutzte Gigabyte an Memory pro Stunde abgerechnet werden. Microsoft bietet ein Preismodell pro Minute, das aufhört abzurechnen, wenn eine VM nicht genutzt wird, während aber die Konfiguration und der Status der VM vorgehalten werden. Zu PaaS-Anbietern gehören Google, Oracle Public Cloud und Windows Azure.
  • Software as a Service: Preise können auf Funktionen, Storage-Kapazität oder pro Anwender basieren. Hier sind Salesforce.com, NetSuite and Microsoft Dynamics einige der Anbieter.

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Diese Definition wurde zuletzt im Mai 2016 aktualisiert

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