Definition

Planung der Storage-Kapazitäten

Mitarbeiter: Kim Hefner

Mit Hilfe der Planung von Storage-Kapazitäten werden IT-Profis in die Lage versetzt, die zukünftigen Anforderungen, die das eigene Unternehmen im Bereich der Speicher hat, zu beurteilen, abzuwägen und vorauszusehen. Somit können sie sicherstellen, dass rechtzeitig ausreichend Festplattenplatz angeschafft werden kann, um den Bedürfnissen der Nutzer und Anwendungen zu genügen.

Eine effiziente Planung der benötigten Kapazitäten kann es den Administratoren, die für den Bereich der Datenspeicher zuständig sind, im Zweifelsfall erlauben, beispielsweise den Kauf von neuen Festplatten hinauszuzögern. Das kann dann sinnvoll sein, wenn die Preise für diese Platten weiter fallen. Auf diese Weise können Unternehmen Ausgaben senken und so die Budgets für die Speicher besser nutzen.

Die Storage-Administratoren können untersuchen, wie der vorhandene Speicherplatz zugeteilt wird, indem sie spezielle Werkzeug zur Planung der Speicherkapazität einsetzen. Diese analysieren die vorhandenen Speichersysteme und stellen dann einen Bericht zusammen, der die zur Verfügung stehenden Speicherkapazitäten ebenso wie die Performance der Speichersysteme aufzeigt. Eine andere Möglichkeit, die Nutzung des vorhandenen Speichers durch die Abteilungen oder Gruppen zu untersuchen, besteht darin, ein sogenanntes Chargeback-Modell zu implementieren.

Bei der Planung sollten die folgenden Faktoren mit in Betracht gezogen werden: Potenzielle Anforderungen an die Datenspeicher durch zukünftige Projekte und Storage-Schichten (tiers). Bei sogenannten Tiered Storage ist es möglich, die Daten, auf die seltener zugegriffen wird, auf eine „niedrigere“ (und damit kostengünstigere) Schicht zu verschieben. Dadurch werden dann zugleich schnellere (und teurere) Schichten der Speicher wieder für die Anwendungen frei, die diesen schnelleren Speicher unbedingt benötigen.

Techniken wie die Daten-Deduplizierung und Dateikomprimierung können bei der Reduktion der benötigten Datenkapazität helfen. Das geschieht, indem sie zusätzliche Kopien der gleichen Datei eliminieren und die Menge des Speicherplatzes reduzieren, der zur Speicherung von Dateien und Bilder benötigt wird. Die Speichervirtualisierung erlaubt es, dass physikalischer Speicher in sogenannten Pools zusammengefasst wird und dann mit Hilfe eines Speichergeräts verwaltet werden kann. Schließlich erlaubt es die Technik des Thin-Provisioning den Storage-Administratoren, dass sie Speicherplatz bereits virtuell zuordnen können, dieser aber nur dann allokiert wird, wenn er dann auch wirklich benötigt wird.

 

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Diese Definition wurde zuletzt im Juli 2016 aktualisiert

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