Definition

Quell-Deduplizierung

Als Quell-Deduplizierung bezeichnet man das Entfernen von Redundanzen in Daten, bevor diese an ihr Backup-Ziel übertragen werden.

Produkte für die Quell-Deduplizierung bieten eine Reihe von Vorteilen, unter anderem geringeren Verbrauch an Bandbreite und Storage. Zudem ist keine zusätzliche Hardware erforderlich, um ein Backup zu einem Remote-Standort durchzuführen. Auch bieten viele Produkte zur Quell-Deduplizierung Unterstützung für die Automatisierung von externen Kopien. Andererseits kann die Quellen-basierte Methode langsamer sein als Ziel-Deduplizierung, insbesondere dann, wenn es um mehrere Terabyte an Daten geht. Aufgrund des erhöhten Workloads für die Server kann zudem die Backup-Dauer ansteigen.

Quell-Deduplizierung funktioniert über eine Client-Software, die mit dem Backup-Server kommuniziert, um die neuen Daten-Blöcke mit jenen zu vergleichen, die bereits gespeichert wurden. Wenn der Server einen bestimmten Daten-Block bereits zu einem früheren Zeitpunkt gespeichert hat, dann sendet die Software diesen Block nicht und vermerkt stattdessen, dass es bereits eine Kopie auf diesem Client gibt. Wenn eine ältere Version einer Datei bereits gesichert wurde, dann vergleicht die Software die Dateien und erstellt ein Backup jener Datei-Anteile, die ihr noch nicht bekannt sind. Quell-Deduplizierung eignet sich gut für die Sicherung kleinerer Sätze an Remote-Backups.

Diese Definition wurde zuletzt im August 2010 aktualisiert

Erfahren Sie mehr über Daten-Deduplizierung und -Reduzierung

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