die CeBIT 2010 hat speichertechnisch betrachtet im Enterprise-Bereich nichts Revolutionäres, sondern nur Evolutionäres zu bieten.
Ganz anders im Einstiegssegment. Hier wird die CeBIT zur Plattform für die Kombination von USB 3.0 mit überdimensioniert ausschauenden Home-NAS-Servern aus Fernost, die acht und mehr Festplatten in ihren Gehäusen vereinen.
Das selbe gilt für 10 Gbit-Ethernet. Damit kommen demnächst auch SMB-Anwendern Hochleistungssysteme mit zweistelligen Terabyte-Kapazitäten zur Verfügung.
Mit diesen Kombinationen schaffen die Home-NAS-Serveranbieter den Sprung vom Consumer zum SMB-NAS. iSCSI als dediziertes Transportprotokoll gerät damit einmal mehr unter Druck, aber auch den bisherigen Storage-Anbietern von Entry-Systemen dürften erhebliche Marktanteile wegbrechen.
Rainer Graefen



