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Für theoretisierende Fachleute ist das eigentlich kein größeres Problem: Man muss ja nur die Schaltungsstrukturen verkleinern. Schmalere Verbindungslinien und kleinere Transistorstrukturen bedeuten mehr Funktionszellen auf gleicher Grundfläche, ohne dass sich die Anzahl der Prozessschritte erhöhen müsste. Mehr Transistorzellen bedeutet mehr Speicherkapazität bei gleicher Menge Silizium. So verbilligt man den Herstellungspreis.
Eine kleinere Struktur bedeutet auch kürzere Wege zwischen den Zellen. Die Signale sind also schneller am Ziel. Das hat höhere Durchsatzraten zur Folge. Da man auch die Spannung an der Zelle reduzieren kann, sinkt, relativ pro Zelle betrachtet, die Stromaufnahme, was wiederum eine geringere Abwärme, eine längere Lebensdauer und eine höhere Zuverlässigkeit nach sich zieht.
Also alles im grünen Bereich? Nicht ganz! Bei kleineren Strukturen erhöht sich der Anteil der Leckströme. Die Elektronen gehen häufiger ihre eigenen Wege, nicht mehr unbedingt entlang der vorgegebenen metallischen Verbindungen. Die Leckströme sorgen für höhere Verbrauchswerte, mehr Abwärme und im schlimmsten Fall für sporadische Kurzschlüsse. Dieses Risiko steigt mit jeder Verkleinerungswelle.
Liebe Leserinnen und Leser,
herzlich willkommen zum Special „Solid State Disk“ von SearchStorage.de.
Wir haben an dieser Stelle Grundlagenartikel für Sie zusammengestellt, die den Aufbau und die Funktionsweise der Halbleiterspeicher erläutern und dabei ausführlich die Unterschiede der beiden Architekturen Multi Level und Single Level Cell herausarbeiten.
So erhalten Sie eine Orientierungshilfe, worauf Sie beim Kauf eines Flash-Speichers achten sollten. Darüber hinaus finden Sie hier übersichtlich und kompakt alle Produktnews zum Thema.
Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen
Nico Litzel
Redakteur SerachStorage.de
posted am 04.12.2009 um 16:24 von Unregistriert
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