In den letzten zwanzig Jahren hat sich gemäß „Moore’s Law“ ca. alle 18 Monate die CPU-Leistung verdoppelt. Dies geschah durch die Erhöhung der CPU-Takt-Frequenz und zunehmend in den letzten Monaten durch den Aufbau von CPUs mit mehreren Kernen. Eine ähnliche Entwicklung hat sich auch im RAM Bereich ergeben: Die Bausteine wurden nicht nur schneller, sondern verdoppelten auch ihre Größe.
Die Speichersysteme, bestehend aus Festplatten, konnten mit dieser rasanten Entwicklung nicht mithalten. Zwar stiegen auch die Kapazitäten der Festplatten enorm, jedoch konnten die Zugriffszeiten und die Datenrate nur unwesentlich erhöht werden.
Tuning ist deshalb nötig, und es erfolgt auf verschiedenen Ebenen. SQL-Tuning ist immer der erste Schritt zur Optimierung der Umgebung. Ein weiterer, wesentlicher Bestandteil des Tunings ist die Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur. Dies bezieht die Wahl einer geeigneten Server- und Speicher-Infrastruktur mit ein.
Wie sich geringere Disk I/O auf die Gesamtperformance auswirkt und wie Sie das Oracle Statspack beim Tuning einsetzen, lesen Sie in diesem Whitepaper.
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