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Container: Ständiger Speicher ist gefragt

Container bieten zahlreiche Vorzüge. Es ist aber noch eine Herausforderung, Container und Storage-Infrastruktur unter einen Hut zu bringen und Datenhaltbarkeit zu erreichen.

Container und die zugrundeliegende Architektur feiern große Erfolge bei Unternehmen, die flexibler werden und gleichzeitig Kosten sparen wollen.

Container haben zahlreiche Vorzüge: Zunächst sind das einfache Provisionieren und Ausrollen zu nennen sowie ihre Effektivität. Nicht zu vergessen sind die fortgeschrittenen Orchestrierungsoptionen mit den großen Frameworks wie Google Kubernetes, Docker Swarm und Mesos Marathon.

Die Vorzüge von Containern ergeben sich aus der Tatsache, dass sie eine einfachere Methode der Isolierung als die reine Virtualisierung bieten. Die Container auf einem Server enthalten ein Kernbetriebssystem mit zusätzlichen Services. Der Speicherbedarf ist geringer als bei einer virtuellen Maschine mit vollständigem Betriebssystem.

Es gibt aber auch Nachteile: Im Hinblick auf die Sicherheit ist es nicht ideal, dass alle Container auf einem Server sich dasselbe Netzsystem teilen. Aber eines der Hauptprobleme ist die Haltbarkeit der Daten, denn Container sind ursprünglich nicht darauf ausgelegt worden, Anwendungen zu speichern.

Die Datenhaltbarkeit von Containern wird seit zwei oder drei Jahren angegangen. Das Problem stellt sich, dass sie mit Datenbanken (SQL und NoSQL) und Suchmaschinen umgehen sollen, die Speicher benötigen.

Erstmals sind Mechanismen implementiert worden, um die lokale Datenspeicherung auf dem Host sicherzustellen. Es sind allmählich Architekturen entstanden, die die Mobilität der Container nutzen und gleichzeitig die damit verbundenen Datenvolumen auf Storage-Arrays gespeichert werden.

Das Ziel ist es, die Mobilität der Container zu bewahren, die deren Stärke ausmachen, und gleichzeitig, wenn nötig, die in den Containern enthaltenen Daten auch nach deren Bewegung verfügbar zu halten.

Die Schlacht um die Datenverfügbarkeit ist noch nicht gewonnen. Einige Hersteller wie Dell EMC und IBM wollen das Problem mit eigenen Open-Source-Projekten angehen, um ein komplettes Framework für ihre Storage-Arrays und die Container-Architektur zu schaffen.

Andere Anbieter wollen das Flocker-Projekt unterstützen, eine Open-Source-Technologie für Datenverfügbarkeit. Flocker wurde von ClusterHQ aus der Taufe gehoben und ist seit kurzem Production Ready. Wiederum andere ziehen es vor, mit Docker zusammenzuarbeiten und Plug-ins für ihre Storage-Arrays zu entwickeln und von der zunehmenden Vielfalt des Docker-Frameworks zu profitieren.

Keine dieser Methoden ist im Moment als überlegen anzusehen. Tatsächlich bilden sich noch weitere Zugangsweisen heraus, wie der von MapR und PACC gemeinsam angegangene Weg zur Herausbildung einer vollständigen Plattform auf der Grundlage von optimierten Docker-Daten und Dateisystemen.

Docker selbst ruht sich nicht aus und arbeitet an einer eigenen Open-Source-Storage-Architektur. Grundlage bildet die Technologie von Infinit, das Docker 2016 gekauft hat. Wenn das Projekt konkrete Formen annimmt, könnte es ein ernsthafter Konkurrent für traditionelle Storage-Infrastrukturen werden.   

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Artikel wurde zuletzt im August 2017 aktualisiert

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