Wie Sie ohne Bauchschmerzen und günstig den Cloud-Storage-Provider wechseln

Den Cloud-Storage-Provider zu wechseln, ist ein komplizierter, manchmal schmerzhafter Prozess. Hier sind einige Tipps, um unnötige Fehler zu vermeiden.

Es ist etwa ein Jahrzehnt her, seit der Simple Storage Service von Amazon Web Services (AWS) auf den Markt kam, und seitdem ist viel passiert. Der Dienst wird nicht mehr nur von Entwicklern oder als externer Objektspeicher genutzt. Unternehmen verwenden heute Cloud-Storage in vielen Architekturvarianten (zum Beispiel Block, File und Objekt) und Einsatzzwecken, von Backup und Disaster Recovery bis zur Archivierung und Datenanalyse. Sogar Primär-Storage für aktive Workloads lässt sich inzwischen in der Cloud betreiben. Mit Vorteilen wie größerer Agilität, nutzungsbezogenen Kosten und nahezu unbegrenzter Skalierbarkeit bleiben auf den ersten Blick kaum noch Wünsche offen.

Doch davon gibt es eine Ausnahme und das ist der Wechsel des Cloud Storage Providers. Er kann auch unter den besten Umständen zur schmerzlichen Übung werden.

Es gibt diverse Gründe, den Provider zu wechseln: Vielleicht sind Service Level und Fähigkeiten des aktuellen Cloud-Providers nicht ausreichend (zum Beispiel die nötige Verfügbarkeit oder Leistung, die bestimmte Anwendungen oder wachsende Nutzerzahlen verlangen). Brauchte man anfangs einen Cloud-Backup-Service, will aber später zusätzlich Disaster Recovery in der Cloud oder Analyse nutzen, ist nicht garantiert, dass die Service Level, die Funktionen oder die geografische Abdeckung des derzeitigen Providers den zusätzlichen Bedarf abdecken.

Außerdem werden Branchen mit starken oder sich schnell verschärfenden Datenschutz-, Datensicherheits- und Compliance-Anforderungen wahrscheinlich feststellen, dass sich einige Provider besser als andere an diese neue Situation anpassen und ihre Angebote nachbessern.

Der wahrscheinlichste Grund, einen Providerwechsel anzustreben, besteht aber darin, dass der Dienstleister Schritt für Schritt seine Gebühren für den Zugriff auf Storage, den Datentransfer oder andere Dienste erhöht hat und sein Service nun nicht mehr so kosteneffizient wie vorher ist.

Wenn es einen Cloud-Storage-Provider gibt, der seinen Bedarf in einem der Bereiche besser erfüllt als der bisherige, kann ein Wechsel die richtige Reaktion sein. Ein Spaziergang ist er jedoch meistens nicht.

Potentielle neue Provider finden

Was muss man berücksichtigen, wenn man vorhat, Daten zu verschieben und Serviceverträge mit neuen Partnern abzuschließen? Sind große Datenmengen in der Cloud gespeichert (hunderte Terabyte oder sogar Petabyte), kann der Prozess zeitraubend und herausfordernd sein. Bevor man sich dazu entscheidet, muss sichergestellt sein, dass die Services und Fähigkeiten des neuen Providers tatsächlich dem eigenen Bedarf entsprechen. Migriert man beispielsweise unstrukturierte Daten, muss der neue Provider die File-Protokolle oder die Schnittstellen (APIs) für den Objektzugriff unterstützen, die man selbst benutzt oder benutzen will. Passen die Service Level Agreements zu den eigenen Anforderungen an die Datenverfügbarkeit? Wie fällt ein Gesamtkostenvergleich aus? Verwenden Sie Kalkulations-Tools und andere Ressourcen, die der bisherige und potentielle neue Provider bereitstellen, um festzustellen, wie viel mehr oder weniger Sie jeden Monat bezahlen werden.

Werden auch Applikationen migriert, muss man die Portabilität der Images der virtuellen Maschinen oder App-Container, auf denen die Anwendung läuft, prüfen und dann entscheiden, ob sie einfach migriert werden können oder neu aufgebaut werden müssen. Bewerten Sie auch, ob der neue Provider Ihre Leistungsziele und andere kritische Anforderungen erreicht (zum Beispiel für die Netzwerklatenz oder den Gesamtdurchsatz), indem Sie einen kleineren Betriebsversuch oder einen Proof-of-Concept durchführen. Auch wenn sich dieser Artikel nicht mit der Migration von Applikationen beschäftigt, wird das Thema erwähnt, weil man bei der Planung daran denken muss, ob man aktuell Workloads in der Cloud betreibt oder demnächst betreiben will.

Die Migrationsmethode wählen

Wer sich mit dem Angebot eines neuen Providers wohlfühlt und sich sicher ist, dass er alle Anforderungen erfüllen kann, beginnt mit der Planung der Migration. Dazu sind einige grundlegende Fragen zu beantworten:

  1. Wie viele Daten werden migriert?
  2. Wie lang wird die Migration bei den vorhandenen Möglichkeiten dauern?
  3. Müssen Anwender während der Migration auf die Daten zugreifen? Wenn ja, wie wird der Zugriff garantiert, ohne dass die Kosten aus dem Ruder laufen?
  4. Welchen Rückfall- oder Notfallplan können Sie implementieren, falls die Migration hängenbleibt oder die Fähigkeiten des neuen Providers hinter den Erwartungen zurückbleiben?

Die Antworten auf diese Fragen bestimmen, wie und wann migriert wird. Anschließend evaluiert man die verfügbaren Migrationsmöglichkeiten des neuen Providers. Meistens handelt es sich um folgende Varianten:

  1. Unbedingt verfügbar sein sollte die Online-Migration verschlüsselter Daten über das offene Internet mittels einer „Brute-Force“-Methode wie Secure FTP (SSH-2-basierend) oder einer ähnlichen Technologie.
  2. Der Provider sollte für Datentransfers auch VPN-Tunneling über eine sichere private Verbindung anbieten.
  3. In der Regel können Massendaten auf einem physischen Medium (zum Beispiel einem transportablen Speichergerät) transportiert werden.
  4. Schließlich sollte der Transfer mit einem Gerät des Providers, einem Tool oder Service von Drittanbietern möglich sein.

Die meisten Anwender entscheiden sich für eine dieser Methoden, aber man kann auch mehrere verwenden, wenn das sinnvoll ist.

Die erste Methode passt am besten für den Transfer relativ kleiner Datenmengen, da hier Leitungsstaus und unerwartete Verzögerungen im offenen Internet den Transfer hemmen und viel Bandbreite verbrauchen können. Es kann Tage oder Wochen dauern, bis der Datentransfer abgeschlossen ist, auch wenn nur einige Terabyte übertragen werden müssen.

Bedenken Sie: Während die Datentransportkosten durchaus im Rahmen bleiben können, erhebt der Provider dazu immer Gebühren für den Datentransfer aus der Cloud, die die Kosten in die Höhe treiben.

Die zweite Option erlaubt die schnelle Datenmigration, kann aber bei großen Datenmengen teuer sein. Diese Methode erfordert die Zusammenarbeit mit einem der wichtigen Anbieter von Public-Cloud-Storage wie AWS oder Microsoft Azure, die eine Beziehung zum selben in der Regel großen Netzwerk- oder Rechenzentrumsanbieter haben, etwa zu Equinix. In diesem Fall treten Sie in direkte Verbindung zum Netzwerkservice-Provider, der dann eine VPN-Tunnelverbindung zu Ihrer Cloud-Storage aufbaut. Dann fließen die Daten sicher vom derzeitigen Cloud-Provider über das Netz des Netzwerkanbieters und landen auf dem Storage des neuen Providers.

Diese Methode hat einen wichtigen Vorteil: Es lassen sich sichere, zuverlässige Verbindungen für den Datentransfer zwischen den beiden Providern aufbauen, die nicht den Unsicherheiten des offenen Internet unterworfen sind. Der wichtigste Nachteil besteht in den Kosten der VPN-Tunneling-Services, die hoch sein können. Beispielsweise erhebt AWS für den AWS Direct Connect VPN Tunnel-Service sowohl eine Gebühr pro Stunde und Port (geschwindigkeitsbasierend) als auch eine Gigabyte-bezogene Gebühr für den Datentransfer aus der Cloud. Die Dienstgebühr von Azure ExpressRoute wird monatlich, basierend auf der Port-Geschwindigkeit, erhoben. Müssen kritische Daten schnell transportiert werden, kann sich das Investment lohnen, aber meistens ist die Methode zu teuer.

Die dritte Alternative sollte man verwenden, wenn man große Datenmengen zu einem neuen Provider transportieren will, das Hoch- oder Herunterladen übers Netz aber wegen begrenzter Bandbreite oder hoher Kosten unattraktiv ist. Zunächst transferiert man die Daten aus dem bestehenden Cloud-Storage-Service. Dies geschieht in der Regel, indem man dem Provider eine Festplatte schickt. Dann erzeugt man online einen Export-Job, der festlegt, welche Daten übertragen werden sollen. Anschließend verschiebt der Provider diese Daten, verschlüsselt sie und gibt Ihnen die Festplatte zurück. Sie liefern diese nun an den neuen Provider, der sie auf sein System lädt. Dieser Prozess klingt ineffizient, funktioniert aber im Allgemeinen zuverlässig. Azure Import/Export und AWS Import/Export Disk sind Beispiele für solche Transferdienste auf Basis physikalischer Medien.

Cloud-Storage-Provider haben keinerlei Interesse, die Datenmigration zu anderen Providern zu erleichtern. Im Ergebnis erweist sich dieser Prozess deshalb oft als mühseliger und teurer als erwartet. Das hat einige Drittanbieter auf den Plan gerufen, die Werkzeuge und Dienste anbieten, die die Migration erleichtern. Zudem gibt es einige Cloud-Provider, die auch die Synchronisation und gemeinsame Nutzung von Dateien (File and Sync Sharing) oder Replikations- und Wiederherstellungsdienste anbieten – Services, die den Datentransfer auf Server in Ihrem Rechenzentrum erleichtern. Von dort aus können die Daten dann zu einem neuen Cloud-Storage-Provider migriert werden. Im Zweifel sollte man sowohl mit dem aktuellen als auch mit dem Ziel-Provider reden, um alle verfügbaren Werkzeuge und Dienste zu verstehen, die helfen können, die Migration zu vereinfachen oder zu beschleunigen.

Datenmigrationskosten kalkulieren

Bei der Migration von Cloud-Daten zwischen Providern entstehen drei Arten von Kosten:

  1. Kosten für den Datentransfer aus der Cloud (Egret): Basierend auf der Datenmenge, die aus der Site des Providers heraustransferiert wird, erheben wichtige Provider von Cloud Storage, etwa Amazon Web Services (AWS) und Azure in den USA derzeit eine Gebühr zwischen 7 und 9 Cents pro Gigabyte für die ersten 150 TByte bewegter Daten, die ersten 1 bis 5 GByte sind frei. Jeder Provider bietet vergünstigte Speicherschichten an, und der Preis pro Gigabyte nimmt progressiv mit der Menge der Daten, die in die den günstigeren Schichten wandern. AWS bietet die Beschleunigung des Datentransfers für vier zusätzliche Cents pro Gigabyte an, wenn die Kunden den Transfer über weniger stark belastete Leitungen am Rand des Netzes leiten.
  2. Kosten für den Datentransfer in die Cloud (Ingres): Kein wichtiger Provider erhebt Gebühren für eingehende Datentransfers und Uploads, egal, wie groß die Datenmenge ist. Es ist unwahrscheinlich, dass sich das bald ändert, trotzdem sollte man sich davon überzeugen, ob das auch tatsächlich zutrifft, bevor man einen Transfer einleitet.
  3. Kosten der tatsächlichen Datenmigration: Ob man die Daten physisch oder elektronisch migriert – es kostet etwas. Im ersten Fall entstehen die Hauptkosten durch die verbrauchte Bandbreite mit Zusatzgebühren für die Port-Geschwindigkeit, wenn die Daten mittels getunnelter VPN-Ports übertragen werden. Werden die Daten auf einer Festplatte migriert, bezahlt man für die Medien und den Post- oder Kurierdienst. Zusatzkosten entstehen, wenn man einen Appliance-basierenden Transferdienst nutzt und natürlich dann, wenn den Transport ein drittes Unternehmen oder ein Drittservice übernimmt.

Wichtige Anbieter von Cloud-Data-Storage und ausgewählte unabhängige Softwareunternehmen bieten ihren Kunden Kostenkalkulatoren oder Richtlinien an, damit sie die Transferkosten einfacher kalkulieren können.

Drittanbieter, die bei der Migration helfen

Aus offensichtlichen Gründen machen es wichtige Cloud-Storage-Provider ihren Kunden nicht leicht, Daten zu anderen Dienstleistern zu transferieren. Einige Drittanbieter haben diese Marktlücke erkannt.

Mover bietet Konnektoren zwischen mehr als einem Dutzend Cloud-Providern, Web-Services und Datenbanken an. Dazu kommen in der Cloud gehostete Migrationsdienste, die beim Transport von Files helfen. SkySync ermöglicht die Migration von Dateien oder die Synchronisierung zwischen den Clouds von Microsoft Azure und AWS oder zwischen diesen Public Clouds und unternehmensinternen Speichersystemen. Andere Anbieter, etwa Cloudyn, überwachen und verwalten Cloud-Files und –Workloads während der Migration. Prüfen Sie auch Online-Marktplätze wie die von AWS und Azure auf neue Tools, die bei der Migration helfen.

Migration vereinfachen und Cloud-Lock-in vermeiden

Wie verhindert man, an einem Cloud-Provider hängen zu bleiben? Die folgenden Richtlinien helfen, das zu verhindern:

Prüfen Sie die in die engere Auswahl kommenden Provider besonders gründlich, damit das Risiko, wechseln zu müssen, später geringer ist. Als Teil des Prüfungsvorgangs sollten Sie festlegen, ob die Provider die Einsatzzwecke von Cloud-Daten unterstützen, für die Sie sich heute interessieren oder die Sie später unter Umständen brauchen. Können sie Ihre Anforderungen an Verfügbarkeit, Leistung und andere Schlüsselparameter von SLAs erfüllen? Überprüfen Sie genau die Bedingungen der SLAs und führen Sie einen Probebetrieb von einem Monat durch. Sind die Kosten in Hinblick auf die gewählten Zwecke vernünftig? Erkundigen Sie sich bei anderen Anwendern nach Erfahrungen mit diesen Providern.

Überlegen Sie, wie portabel Ihre Cloud-Daten und Apps im Fall eines Providerwechsels wären. Werden sie in einem Format gespeichert, das sich auch später leicht transportieren lässt? Und sind auch die VM-Images oder Applikations-Container, die Sie betreiben, relativ portabel? Die meisten Cloud-Storage-Provider nutzen kundenspezifische Hypervisoren (sie basieren auf Xen, KVM und so weiter), was bedeutet, dass Images möglicherweise verändert werden müssen, bevor man sie transferieren kann. Es kann hilfreich sein, zu einem offenen VM-Format zu wechseln (ähnlich einem offenen Virtualisierungs-Format), aber der gesamte Migrationsprozess benötigt einige Anstrengung, sofern es sich um viele VMs handelt. Container sind in der Regel weitaus portabler, aber nur wenige Unternehmen lassen heute mehr als eine Handvoll Anwendungen in App-Containern laufen.

Prüfen Sie, welche Werkzeuge, Services der Provider anbietet und welche zusätzliche Kosten beim Transport von Daten in und aus der Cloud anfallen. Reichen die Werkzeuge aus, um Ihre Daten kosteneffizient zu neuen Providern migrieren können? Sind Tools und Dienste von Drittanbietern verfügbar, um eventuelle Lücken zu füllen? Durchdenken sie den wahrscheinlichen Migrationsprozess und legen Sie fest, wie viele IT-Arbeitsstunden und andere Ressourcen investiert werden müssen. Können Sie sich eine Cloud-to-Cloud-Migration in Anbetracht der Datenmengen, die bei dem neuen Provider gespeichert werden sollen, leisten?

Wenn gespeicherte Primärdaten kritisch für Ihr Cloud-basierendes Geschäftsmodell sind, überlegen Sie, wie Sie den Datenzugriff während der Migration garantieren. Sie können zum Beispiel die Migration in mehreren Schritten durchführen, den Transfer replizieren oder den Transport der wichtigeren Daten in die neue Cloud beschleunigen, außerhalb der Geschäftszeiten oder in Zeiten geringerer Nachfrage migrieren.

Die Einordnung von Daten in unterschiedliche Speicherschichten (Tiering) mit Hilfe eines Cloud-Storage-Gateway oder einer ähnlichen Plattform vermeidet, dass kritische Geschäftsdaten, die sich schlecht bewegen lassen, in der Cloud steckenbleiben. Bei dieser hybriden Herangehensweise an Storage bleiben Primär- oder aktive Daten im eigenen Datenzentrum, weniger aktive oder inaktive (Sekundär- oder Tertiärdaten) können in der Cloud gespeichert werden. Tiering  kann helfen, die unangenehme und kostenträchtige Aussicht auf die Migration „warmer“ oder „heißer“ Daten zwischen Providern zu vermeiden.

Über den Autor:
Jeff Byrne ist Senior Analyst und Berater bei der Taneja Group.

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Von SaaS bis Cloud-first: Sieben Wege für die Cloud-Migration.

Bei der Cloud-Migration die Sicherheit berücksichtigen.

Datenschutz-Grundverordnung: Worauf bei der Cloud-Migration zu achten ist.

Drei Optionen für die Migration von Oracle-Datenbanken in die AWS-Cloud.

Artikel wurde zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert

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