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Diese Faktoren sollten Sie in die Wahl des Storage-Einsatzszenarios einbeziehen

Diese Faktoren sollten Sie genau beachten, wenn es um die Entscheidung Ihres Storage-Szenarios zwischen On-Premise, Cloud oder Hybrid geht.

In den letzten zwei Jahren sind mehr Daten entstanden, als die Menschheit jemals zuvor produziert hat – in der gesamten Menschheitsgeschichte. Gleich, ob Sie mit Big Data zu tun haben oder einfach nur immer mehr Geschäftsdaten speichern und verwalten müssen, die Zeit ist reif, sich einige kritische Fragen darüber zu stellen, wie Sie mit all den Daten fertigwerden.

Unternehmen müssen nicht nur mit Bergen an archivierten Daten kämpfen, sondern auch noch die kontinuierlich einkommenden Daten von unzähligen unterschiedlichen Quellen wie Websites, Social Media, Transaktionen und Geräten für das Internet der Dinge (IoT) bewältigen. Also – welche Storage-Lösung ist die richtige für Sie?

All die Informationen über Storage as a Service, Software-definiertes Storage (SDS) und On-Premise vs Cloud sind mitunter sehr verwirrend. Man sollte aber nie vergessen, dass alle Speicher – egal, ob virtualisiert oder „in der Cloud“ – noch immer auf physischen Servern beruhen. Die Virtualisierung ändert schlichtweg die Art, wie Speicher funktionieren: Die Daten werden über die Server verteilt, um die Speicherressourcen optimal zu nutzen.

Tatsächlich gibt es nur drei grundlegende Speicherarten und zum Glück heißt es auch nicht „alles oder nichts“. Nachfolgend finden Sie die Faktoren, die Sie beachten sollten, wenn es um die Entscheidung zwischen On-Premise, Cloud oder Hybrid geht.

On-Premise-Lösungen

Mit einer On-Premise-Storage-Lösung behalten Sie die volle Kontrolle über Ihre Daten und das Daten-Management. Viele Unternehmen entscheiden sich für dieses Szenario, um Compliance-Vorgaben einzuhalten. Für andere wiederum sind Kontrolle und geringe Latenzen das ausschlaggebende Argument.

Die wichtigsten Nachteile von On-Premise sind der Platzverbrauch, der Personalaufwand und die Kosten für den Betrieb des Datenspeichers.

Aber die On-Premise-Speicherung macht nicht mehr unbedingt riesige Investitionen in Hardware wie Server und die Speicherinfrastruktur nötig. Storage as a Service ist jetzt auch vor Ort erhältlich, so dass Sie Ihre Daten weiterhin bei sich schützen und managen und gleichzeitig preiswerte Preismodelle nach Verbrauch nutzen können.

Reine Cloud-Speicherlösungen

Der Hauptvorteil der Cloud-basierten Datenspeicherung ist die Kostenersparnis, aber das ist noch nicht alles. Mit Cloud-basierten Speichern können Sie die Arbeitslast Ihrer IT-Mitarbeiter reduzieren, wodurch Zeit für andere Aufgaben frei wird, die zum Gewinn des Unternehmens beitragen. Statt die Arbeitskraft von IT-Teams mit Daten-Management und Serverpflege zu binden, können sie sich anderen Projekten widmen, die Ihr Geschäft vorantreiben.

Die Cloud ist eine umweltfreundliche Alternative, mit der Sie Ihre CO2-Bilanz signifikant verbessern können, weil nun kein Rechenzentrum mehr die Stromrechnung in die Höhe schießen lässt. Mit der Cloud können sie die Speicherkosten auch zu den laufenden Kosten buchen, da sie nicht mehr in teuren Speicher und dazu gehörende Infrastruktur investieren müssen.

„Mit der Hybrid-Cloud können Unternehmen den preiswerten, pflegeleichten Cloud-Speicher nutzen und ihre geschäftskritischen Daten dennoch vor Ort speichern.“

Oksana Braune, Zadara Storage

Für viele Unternehmen stellt allerdings der Umstand, dass sich ihre Daten nun nicht mehr vor Ort befinden, ein Nachteil dar. Das kann zum Beispiel die Erfüllung von Compliance-Vorgaben durchaus erschweren. Zum Glück bedeutet die Cloud aber nicht „alles oder nichts“. Und die meisten Unternehmen entscheiden sich für einen Mittelweg: die Hybrid-Cloud.

Hybrid-Cloud-Lösungen

Mit der Hybrid-Cloud können Unternehmen den preiswerten, pflegeleichten Cloud-Speicher nutzen und ihre geschäftskritischen Daten dennoch vor Ort speichern. Einige Unternehmen nutzen die Cloud beispielsweise für die Datenarchivierung oder die Virtualisierung ihrer Arbeitsplätze, wobei ihre aktuellen Workloads und Anwendungsdaten vor Ort bleiben. Andere wiederum nutzen die Cloud für Kundenanwendungen, während der Speicher vor Ort für Mitarbeiteranwendungen und die zugehörigen Daten zuständig ist. Das Tolle an der Hybrid-Cloud ist, dass man die Speicherkosten erheblich senken kann, ohne dabei die Kontrolle über seine Daten zu verlieren.

Über die Autorin:
Oksana Braune ist Sales Director Central & Eastern Europe bei Zadara Storage.

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Artikel wurde zuletzt im April 2017 aktualisiert

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