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Digitaler Darwinismus erfordert schnelles Handeln

Anpassen oder untergehen, lautet die Maxime des digitalen Darwinismus. Um im Rennen zu bleiben, ist eine Modernisierung des Rechenzentrums angesagt.

Präzise Kundeninformationen sichern einen Vorsprung im digitalen Verdrängungswettbewerb. Ein datengetriebenes Geschäftsmodell muss sich jedoch schnell an Veränderungen anpassen. Für diese digitale Fähigkeit spielen Datenverfügbarkeit, abteilungsübergreifendes Daten-Management und leistungsfähige Speichersysteme eine entscheidende Rolle.

Die Karte Tempo und den Trumpf Zuverlässigkeit müssen heute Unternehmen aller Branchen ausspielen. Konsumenten und Geschäftskunden wenden sich sonst ab, denn sie erwarten schnelle Reaktionszeiten auf Anfragen und Erreichbarkeit über alle Kommunikationskanäle hinweg.

Grenzenloses Shopping sowie die Nutzung von Bewertungsportalen sind Beispiele dafür, wie sich das Einkaufsverhalten der Verbraucher ändert. Was wir derzeit erleben, ist eine Art digitaler Darwinismus.

Überträgt man die Evolutionstheorie von Charles Darwin auf andere Gebiete, ist häufig die Rede vom „Stärkeren", der sich am Ende durchsetzt. Das hat der britische Naturforscher aber mit „Survival of the Fittest“ nicht gemeint, seine These bedeutet vielmehr: Lebewesen passen sich an ihre Umwelt an, wobei das am besten angepasste Lebewesen überlebt. Demnach macht die digitale Auslese um Unternehmen einen Bogen, wenn sie diese Veränderungen vorhersehen und ihre Geschäftsmodelle und -prozesse an neuen Entwicklungen ausrichten.

An Digital Natives orientieren

Unternehmen müssen auf allen Ebenen wie Digital Natives denken und handeln, empfiehlt das Marktforschungsinstitut IDC. In einer Studie sagen die Analysten voraus, dass hauptsächlich digitale, informationsbasierende Produkte Wachstum erzeugen. Das allein reicht jedoch nicht, um im digitalen Überlebenskampf zu bestehen. So müssen sich sowohl die Kundenbindung als auch die operative Effizienz drastisch verbessern.

Ein Unternehmen muss letztendlich mutige Entscheidungen treffen und diese schnell umsetzen. Dafür ist es notwendig, die gesamte Organisation abteilungsübergreifend mit aktuellen Informationen über den Kunden zu versorgen, denn erst ein 360-Grad-Blick verschafft das notwendige Wissen, um die Wünsche und Anforderungen individuell zu erfüllen. Was es noch braucht? Ausfallsichere IT-Systeme, die neue Geschäftsmodelle unterstützen und ein effizientes, sicheres Daten-Management ermöglichen.

Wertvolle Daten und Daten-Management

Daten sind zu einem wettbewerbsentscheidenden Produktionsfaktor geworden. Je besser Unternehmen den Mehrwert ihrer Daten nutzen, desto besser gelingt es ihnen, sich durch außergewöhnlichen Kundenservice oder durch hoch individualisierte Produkte von anderen Marktteilnehmern abzuheben. Damit tragen Daten ganz wesentlich dazu bei, den Wert der eigenen Marke zu steigern.

Erst mit einem organisationsweiten Konzept für das Daten-Management gelingt es, die Datenverfügbarkeit sicherzustellen – an jedem Arbeitsplatz, von der Produktion bis in die Chefetage. Das ist nicht allein die Aufgabe von IT-Experten; auch die Fachabteilungen gehören mit ins Boot. Denn bei ihnen laufen betriebswirtschaftliche Vorgänge und IT-Technologien zusammen. Konsequent zu Ende gedacht, entstehen durch die digitale Transformation intern neue Verantwortungsbereiche.

Idealerweise wacht ein Chief Data Officer (CDO) darüber, dass der strategische Mehrwert von Daten für die eigene Organisation sukzessive steigt. Unter dem CDO-Kürzel treten einige Entscheider auch als Chief Digital Officer auf, um die Digitalisierungsprozesse und -Strategien im Unternehmen zu steuern. Die Ausformulierung des Kürzels ist Nebensache, wichtig ist, dass der Datenwert im Fokus steht.

Die neue daten- und kundenzentrierte Welt funktioniert nur, wenn Mitarbeiter aus allen Bereichen, von Marketing über IT und Fachabteilung bis zum Management, schnell und unkompliziert auf die Daten zugreifen können, die sie für ihre Rolle benötigen. Nur so schafft man es, den Kunden in den Mittelpunkt zu stellen und die eigenen Dienste und Lösungen so anzupassen, dass der Endverbraucher diese gerne konsumiert und einfach einsetzt.

Investition in Flash zahlt sich schnell aus

Damit die digitale Transformation überhaupt gelingt, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, ihre Business-IT zu modernisieren. Nur wer Daten im Rechenzentrum deutlich effizienter speichert und schneller verarbeitet, kann sich im digitalen Wettbewerb behaupten.

„Der wirtschaftliche Erfolg im digitalen Verdrängungswettbewerb hängt davon ab, wie hochverfügbar Daten in einer Organisation sind.“

Georg Mey, Netapp

Eine erfolgsversprechende Maßnahme ist es, wenn Flash im Rechenzentrum die energiefressenden und weniger leistungsfähigen Festplatten ersetzt: Da Flash-Speicher im Gegensatz zu Festplatten über keine beweglichen Teile verfügen – hier werden die Daten rein elektronisch auf Chips gespeichert – sinken die zum IT-Betrieb notwendigen Kosten für Energie und Kühlung um bis zu 80 Prozent. Außerdem stellt Flash die Daten um ein Vielfaches schneller zur Verfügung, was sich in einem bis zu hundertmal schnelleren Lesezugriff äußert.

Insbesondere Datenbanken – die praktisch in jedem Unternehmen vorhanden sind – profitieren von schnellem Flash-Speicher, denn er beschleunigt Prozesse und optimiert so die IT-Infrastruktur. Im Idealfall ist es möglich, die gleiche Unternehmenssoftware mit weniger IT-Systemen zu betreiben. Dadurch sinken die Energiekosten weiter. Aber auch weniger Softwarelizenzen fallen an, weil Hersteller ihre Lizenzen oftmals nach der Anzahl der Prozessoren berechnen, die für ihre Software genutzt wird. Wer also mit Flash die Leistungsfähigkeit bestehender IT-Systeme steigert, spart gleich mehrfach.

Gewinnbringende Datenverfügbarkeit

Der wirtschaftliche Erfolg im digitalen Verdrängungswettbewerb hängt davon ab, wie hochverfügbar Daten in einer Organisation sind. Insbesondere Flash-Lösungen liefern garantierte Antwortzeiten, die Unternehmen dazu befähigen, einen erstklassigen Service zu erbringen. Das bestätigt: Moderne IT-Lösungen erhöhen die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und unterstützen diese somit dabei, ihr digitales Überleben zu sichern.

Über den Autor:
Georg Mey ist Senior Manager Solution Architects EMEA bei NetApp.

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Artikel wurde zuletzt im Oktober 2017 aktualisiert

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