Hyper-Konvergenz: Revolution statt Evolution

Veränderungen im RZ können revolutionär sein oder evolutionär. Hyper-konvergente Lösungen sind für Hans Schramm von Dell revolutionäre Trendsetter.

Der IT in Unternehmen stehen starke Veränderungen bevor. Auf der einen Seite entwickeln sich vorhandene Strukturen evolutionär weiter, und auf der anderen kommen neue revolutionäre Technologien und Verfahrensweisen auf den Markt. Hyper-Convergence – Hyper-Konvergenz – gehört eindeutig zu diesen revolutionären Entwicklungen.

Eine solche Lösung zeichnet sich dadurch aus, dass sie Rechenleistung, Speicherplatz, Netzwerk und Virtualisierungs-Software nahtlos in einer Appliance kombiniert und damit eine Art „Rechenzentrum aus der Box“ bereitstellt. 

Hans Schramm,
Field Product Manager
Enterprise, Dell

Eine Software verbindet mehrere Appliances miteinander. Damit kann sie die Festplatten und SSDs der einzelnen Server über alle Knoten hinweg aggregieren und Daten redundant auf mehreren Knoten speichern. Durch Thin Provisioning, automatische Komprimierung und Deduplizierung lässt sich die tatsächliche Speicherkapazität zudem deutlich steigern.

Da in einer solchen Appliance-Umgebung nur noch Knoten vorhanden sind, können Unternehmen eine Hyper Converged Appliance horizontal und vertikal skalieren. Gibt es darüber hinaus eine Auswahl bei Hypervisoren, etwa Microsoft Hyper-V, VMware ESXi oder Red Hat KVM, stärkt dies die Flexibilität zusätzlich. 

Soll die Lösung erweitert werden, können Anwender weitere Knoten hinzufügen. Dabei müssen die Knoten nicht zwingend identisch sein. Ist mehr Rechenleistung gefragt, kommen zusätzliche Cores hinzu. Soll es mehr Speicherkapazität sein, wird eine Appliance um weitere 3,5-Zoll-Festplatten ergänzt. Ein wichtiger Vorteil: Da es keine klassischen Storage-Systeme und die von FC- oder iSCSI-SANs gewohnten Switches mehr gibt, entfällt dieser Administrations-Layer – und dies bedeutet eine geringere Komplexität sowie eine spürbare Zeit- und Kostenersparnis.

Hyper-converged Appliances wie die Modelle der Dell-XC-Serie lassen sich schnell installieren, einfach in jedes Rechenzentrum integrieren und eignen sich für viele virtualisierte Workloads; typische Beispiele dafür sind virtualisierte Desktop-Infrastrukturen, Test- und Entwicklungsumgebungen, Private-Cloud-Projekte oder kleine Zweigstellen und Niederlassungen. 

Die modulare und optimal aufeinander abgestimmte Architektur von hyper-konvergenten Appliances ermöglicht eine stufenlose Steigerung von Rechenleistung und Speicherkapazität und damit eine schnelle und einfache Anpassung an neue Anforderungen.

Über den Autor: 
Hans Schramm ist Field Product Manager Enterprise bei Dell in Frankfurt am Main.

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Artikel wurde zuletzt im Mai 2015 aktualisiert

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