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Hitachi: Holographische Speicher ab 2015

Moritz Jaeger, Journalist

Aktuelle Speichersysteme arbeiten zweidimensional: Egal ob bei Festplatten oder optischen Medien, gesicherte Informationen müssen nebeneinander abgelegt werden. Da die jeweiligen Datenträger bei den Abmessungen Beschränkungen unterworfen sind, ist auch der Speicherkapazität eine natürliche Grenze gesetzt. Das könnte sich 2015 ändern, denn dann möchte Hitachi nach Angaben

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des InfoStor-Blogs holographische Speicher auf den Markt bringen.

Der Vorteil holographischer Speicher ist, dass sie das jeweilige Medium dreidimensional ausnutzen können. Das funktioniert beispielsweise, indem der Laser über Kristalle entsprechend umgeleitet wird. Das ermöglicht deutlich höhere Speicherkapazitäten auf Medien, ohne dass die physische Größe des Datenträgers angepasst werden muss.

Ken Wood von Hitachi stellt laut dem Blog-Eintrag Medien mit zwölf TByte Kapazität in Aussicht. Daten lassen sich mit bis zu 715 Mbit/s schreiben und mit bis zu sechs Gbit/s lesen. Grund für den krassen Unterschied bei der Geschwindigkeit ist die Art, wie Daten auf die Medien geschrieben werden. Der Host verifiziert die Daten, die auf das Endgerät geschrieben werden mehrfach. Das soll vor allem die Datenintegrität sicherstellen, die Speicher eignen sich laut Hitachi vor allem für die Sicherung von Daten.

Genaue Angaben zum Veröffentlichungstermin oder zu Preisen wurden noch nicht bekannt.


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