Dell integriert Compellent SAN in Hardware-Paket mit SAP HANA

Dell präsentiert Workload-Optimierte Hardware-Appliances mit Storage für SAP HANA.

Dell Inc. hat auch Storage nicht vergessen, als es seine vorintegrierten Storage- und Netzwerk-Systeme für SAP HANA herausbrachte. Vergangene Woche stellte Dell Hardware-Konfigurationen für SAP High-Performance Analytic Appliance (SAP HANA) vor, mit Compellent-Storagearrays, Fibre-Channel-Switches der Marke Brocade und PowerEdge-Servern von Dell, die für schnellere Abfragen mit den Datenbank-Engines von HANA integriert sind.

SAP HANA wurde entwickelt für die Verarbeitung großer Mengen an operativen und transaktionalen Daten in Echtzeit. Es verwendet in-memory-Analytik, bei der mit Daten im Arbeitsspeicher (RAM) statt auf Festplatten oder Flash-Storage gearbeitet wird. Mit HANA verändert sich die Art und Weise, wie Datenbank-Server Daten aus Storage-Arrays abrufen: Früher liefen umfangreiche Datenbank-Abfragen über das Netzwerk, was zu Engpässen führen konnte. Um diesen Schritt weglassen zu können, nutzt HANA die Vorteile von dynamischem RAM (DRAM).

HANA bezieht Daten direkt vom Arbeitsspeicher des Servers, statt die Informationen vom Storage-Array abzurufen. Die Dell-Lösung für SAP HANA verwendet dabei das Compellent-Array, um eine Kopie der im Server-Arbeitsspeicher liegenden Daten aufzubewahren.

Die Dell-Hardwarefamilie für SAP HANA wird in sechs Konfigurationen angeboten. Drei Einsteiger-Systeme stehen für sich und umfassen einen Server mit 128 GB, 256 GB oder 512 GB RAM für das Hauptsystem; hinzu kommt internes SSD- oder SAS-Storage. Die größeren Scale-Out-Konfigurationen sind mit 1 TB, 2 TB oder 4 TB erhältlich, bis zu 8 TB sind zertifiziert. Jede von ihnen nutzt ein Fibre-Channel-SAN-Array von Dell Compellent, wobei SSDs und SAS-Festplatten von allen Knoten gemeinsam genutzt werden können; ein aktiv-passiv-Knotendesign sorgt für eingebaute Hochverfügbarkeit. Um die am häufigsten benötigten Daten im Server-Arbeitsspeicher zu halten und den Rest auf den SAS-Festplatten des Arrays, verwenden alle Systeme das Auto-Tiering von Compellent.

Die Preise hat Dell noch nicht bekannt gegeben, doch die Produkte dürften noch in diesem Monat auf den Markt kommen.

„Schon früher wurde die Datenbank im Server-Arbeitsspeicher durchsucht, aber der enthielt eine Tabelle oder Verweise auf die Storage-Platten, also mussten Abfragen zwischen Server-Speicher und Storage hin- und herlaufen“, erklärt Carey Dietert, Produktmanager für SAP HANA bei Dell. „Jetzt werden alle Daten von den Festplatten in den Server geladen und im Arbeitsspeicher durchsucht. HANA ist schneller, weil es im Arbeitsspeicher läuft. Mit Scale-Out können Sie wachsen, und für geschäftskritische Daten ist Failover möglich“.

Hewlett-Packard und Cisco haben ebenfalls von SAP zertifizierte Server im Programm. Dell aber ist der erste Anbieter, der in sein Paket auch Storage integriert. „Dell hat seit mehr als einem Jahr mit SAP daran gearbeitet, und jetzt gibt es die erste für Workloads optimierte Lösung, bei der von der Hardware bis zur Software alles in einem Paket von Dell ist“, sagt Charles King, leitender Analyst bei Pund-IT.

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