Dropbox for Teams: Angebot für Unternehmen bekommt mehr Admin-Funktionen

Dropbox bietet Administratoren in IT-Abteilungen mehr Tools für den Dienst Dropbox for Teams.

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Wahrscheinlich haben Sie schon von IT-Abteilungen gehört, die nicht mögen, wenn Mitarbeiter Dienste für Datei-Freigaben wie Dropbox nutzen, und das vielleicht sogar verbieten. Auch Dropbox selbst kennt offenbar diese Geschichten: Heute hat das Unternehmen eine Erweiterung seines Dienstes Dropbox for Teams vorgestellt, der die Sicherheitsbedenken von IT-Personal entkräften soll, indem Administratoren mehr Einflussmöglichkeiten bekommen.

Eine überarbeitete Konsole gibt Administratoren mehr Einblicke in die Daten-Verwendung und sonstigen Aktivitäten ihrer Nutzer. Die IT-Abteilung kann jetzt überwachen, welche Geräte mit dem Dienst verbunden sind, und Vorgaben für Freigaben auf der Ebene von Nutzer-Konten machen. Zugleich hat sie mehr Kontrolle über Anwendungen von Dritten und Web-Sitzungen.

Unter anderem kann die IT-Abteilung sehen, wann sich Mitglieder anmelden und ob Teams eingeladen werden. Mit der Software zur Datei-Freigabe können Administratoren Aktivitäten nach IP-Adressen erfassen, private Verbindungen einrichten und über Dateien im Format CSV (comma separated values) Audit-Berichte generieren. Ebenfalls kann ein zweistufiger Verifikationsprozess für Passwort-Wiederherstellungen und zur Deaktivierung von Anwendungen vorgegeben werden.

„Wir reagieren auf den Markt und die Herausforderungen, vor denen Administratoren laut Analysten stehen“, sagt Thomas „Tido“ Carriero, Technik-Leiter bei Dropbox. „Das ist das Umfassendste, was wir je zur Einschränkung von Freigaben gemacht haben, so dass alle Dateien in der Organisation bleiben. Administratoren können jetzt bestimmen, ob Freigaben auch außerhalb des Nutzer-Teams zulässig sind. Man kann einen Sicherheitskreis um Unternehmensdaten ziehen“.

Dropbox war ursprünglich nur auf private Nutzung ausgerichtet, doch 2011 kam die erste Version von Dropbox for Teams mit einer einfachen Admin-Oberfläche heraus. Seitdem hat es kleinere Verbesserungen wie zentrale Abrechnung und die Möglichkeit zur Bereitstellung von Massen-Storage gegeben. An Funktionen und Sicherheitsmaßnahmen für Unternehmen fehlte es jedoch.

„Jeder hat auf diese zusätzlichen Möglichkeiten gewartet“, sagt Kristine Kao, Analystin bei der Enterprise Strategy Group (ESG) aus dem US-Bundesstaat Massachusetts. Mit dem neuen Angebot habe Dropbox jetzt bessere Chancen, im Unternehmensbereich zu konkurrieren. Dort ist der Dienst durchaus schon verbreitet: Nach Angaben von Dropbox selbst haben 95 Prozent aller „Fortune 500“-Unternehmen sowie 2 Millionen kleine mindestens drei aktive Nutzer.

Die neuen Features sind in diesem Zusammenhang interessant, reichen aber noch nicht aus, so Terri McClure, ebenfalls Analystin bei der ESG: „Für Konkurrenzfähigkeit im Rechenzentren bräuchte es noch mehr Funktionen, zum Beispiel eine Massen-Einrichtung von Zugängen. Zurzeit muss die IT-Abteilung jeden Nutzer einzeln aufnehmen, was in einem großen Unternehmen sehr zeitraubend ist“.

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