EMC kombiniert Isilon und Atmos mit Syncplicity für Datei-Synchronisierung und Zusammenarbeit

Syncplicity wird um Scale-out-NAS EMC Isilon und Objekt-basiertem Storage EMC Atmos erweitert.

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Private Cloud

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EMC Corp. hat heute angekündigt, den Cloud-basierten Online-Dienst von Syncplicity für Datei-Freigaben und Zusammenarbeit mit seinem Scale-out-NAS EMC Isilon und seinem Objekt-basierten Storage EMC Atmos zu kombinieren.

Der Syncplicity-Dienst für Datei-Synchronisierung in Kombination mit diesen Storage-Plattformen gibt Kunden die Möglichkeit, Dateien in einer privaten Cloud vor Ort freizugeben und zu synchronisieren, statt sie in einer öffentlichen Cloud unterzubringen. Derzeit befindet sich die Syncplicity-Option im Beta-Stadium, die allgemeine Verfügbarkeit wird für Ende März erwartet. Für Syncplicity für Atmos und Isilon gibt es jeweils eigene Abonnement-Lizenzen. Der Preis beträgt 15 US-Dollar pro Monat und Nutzer.

EMC hatte Syncplicity im vergangenen Mai für einen ungenannten Betrag übernommen. Damals war Syncplicity einer von mehr als 30 Diensten für Datei-Synchronisierung und Zusammenarbeit auf dem Markt.

Mit Syncplicity-Software als Zusatz-Anwendung für Vor-Ort-Storage können IT-Abteilungen die Kontrolle über Daten behalten, die von ihren Mitarbeitern auf Smartphones, iPads, PCs oder Tablet-Computer geladen werden. Laut Brian Cox, Senior Director für Produkt-Marketing bei EMC Isilon, wollen viele Kunden nicht all diese Daten in eine öffentliche Cloud stellen. Dies gelte insbesondere für Behörden und Unternehmen, die strenge Compliance-Vorgaben einhalten müssen.

„Manche Kunden sind sehr interessiert an Zusammenarbeit, wollen aber nicht auf die Kontrolle über ihre Daten verzichten. Wir bieten jetzt eine Methode, die beides vereint“, so Cox. „Atmos ist auf geografisch verstreute Dateien ausgerichtet, Isilon optimiert für Vor-Ort-Storage im großen Maßstab und an einem einzelnen Standort. Das passt gut zu dem, was Syncplicity in der Cloud macht“.

Atmos wird von Cloud-Dienstanbietern und großen Unternehmen verwendet, die private Storage-Clouds aufbauen wollen. Syncplicity Atmos ermöglicht Datei-Freigaben und Zusammenarbeit für geografisch verstreute Daten in großen Umgebungen mit viele Standorten und Mandanten.

Syncplicity besteht aus drei Teilen: eine Client-Schicht auf dem Gerät der Nutzer, eine Orchestrationsschicht auf dem Backend in der Cloud und eine Storage- und Computing-Schicht. Im neuen Angebot verwaltet Syncplicity die Orchestrationsschicht, während Storage und Computing von einer virtuellen Maschine übernommen wird, die neben den Isilon- bzw. Atmos-Systemen läuft.

EMC-Führungskräfte gehen davon aus, dass die Syncplicity-Option zur Datei-Synchronisierung auch für weitere EMC-Produkte verfügbar gemacht wird. VNX, die Plattform für Unified Storage, wäre ein naheliegender Kandidat dafür. Laut Cox passte Isilon aber besser als erste Datei-basierte EMC-Plattform mit Syncplicity-Option, weil es in viel größerem Maßstab eingesetzt wird: Die meisten Kunden beginnen mit 50 Terabyte und kommen bald in den Petabyte-Bereich; in VNX-Systemen dagegen werden meist weniger als 50 TB an Datei-Daten gespeichert. Ende 2012 hatte EMC Freigabe und Synchronisierung über Syncplicity bereits mit seiner Plattform für Content-Management Documentum integriert.

„Wir sehen hier den Anfang einer Konvergenz von Cloud, mobilen Geräten und Unternehmen“, sagt Ben Woo, Geschäftsführer der Analysefirma Neuralytix Inc. „Mit dieser Möglichkeit für Datei-Freigaben werden nicht nur Daten erfasst, sondern auch die Aktivität bei gespeicherten Daten lässt sich nachverfolgen. Zum ersten Mal kann man alle Änderungen erfassen, die sich abspielen“.

Laut Terri McClure, leitende Analystin bei der Enterprise Strategy Group (ESG), interessieren sich viele Unternehmen nach Online-Dateifreigaben auf der Grundlage von Standards, insbesondere mit starken Sicherheitsfunktionen. Bisher habe sich das Meiste auf dem Gebiet von Online-Freigaben in der öffentlichen Cloud abgespielt, während das neue Angebot von EMC sich auf private Clouds beziehe.

„Die IT muss sich endlich um Schatten-IT kümmern“, sagt McClure. Diese Verwendung eigener Lösungen durch die Beschäftigten werde zunehmend zu einem ernsten Problem, und es sei nur eine Frage der Zeit, bis es dadurch zu Sicherheitsverletzungen komme. EMC biete jetzt als erster Anbieter eine hochgradig skalierbare end-to-end-Lösung, die mobile Nutzer hinter der Firewall unterstützt.

Kleinere Anbieter wie Nasuni für Cloud-NAS oder Scality für Objekt-Storage haben 2012 die Möglichkeit eingeführt, mobilen Zugriff auf Cloud-basiertes Storage hinter der Firewall zu gewähren.

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