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EMC DLm2100 und DLm8100: Neue Disk-Libraries für Mainframes

Michael Eckert

EMC hat zwei neue Disk-Libraries für Mainframes angekündigt. Bei der EMC DLm2100 und EMC DLm8100 handelt es ich um die vierte Generation von Disk-Libraries des Herstellers.

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Die EMC DLm2100 für kleinere Mainframe-Umgebungen hat bis zu vier FICON-Adapter und unterstützt entweder VNX oder Data Domain Storage. Bei entsprechender Konfiguration kann der Speicher gemeinsam von Mainframe- und Open-System-Servern genutzt werden. Der Durchsatz beträgt laut Hersteller bis zu 700 MB/s. Die Speicherkapazität erreicht bis zu 143 TB komprimiert (entspricht etwa 430 TB unkomprimiert) und es stehen maximal 512 virtuelle Laufwerke je System zur Verfügung.

Die EMC DLm8100 ist für den Enterprise-Einsatz konzipiert. Sie bietet vier bis 16 FICON-Kanäle mit bis zu 2048 Laufwerken. Die Speicherkapazität kann bis zu 11,4 PB erweitert werden. Unterstützte Storage-Plattformen sind die VMAX, VNX und Data Domain. Bei VMAX erfolgt die synchrone Replikation über SRDF/S oder asynchron über SRDF/A. Bei VNX oder Data Domain über die jeweiligen Replikationskomponenten.

Die DLm-Architektur ermöglicht die Speicherung von Daten in vier Anwendungsbereichen: Backup und Restore, Hierarchical Storage Management (HSM), Archivierung und allgemeine physische Tapes. Diese Technologie soll schnellere Backups ermöglichen und Wiederherstellungen innerhalb von Sekunden ermöglichen. Insbesondere bei HSM werde der Datenabruf von Minuten zu Sekunden reduziert.

Der Karlsruher Mainframe-Spezialist mainstorconcept gibt an, dass DLm2100 und DLm8100 bis zu 80 Prozent leistungsfähiger und doppelt so skalierbar sind, wie die Vorgänger der dritten Generation. Basierend auf eine verbesserten virtuellen Tape-Engine und einem neuem FICON Adapter mit 8 Gb/s sollen die Systeme viermal schneller als die des nächsten Wettbewerbers arbeiten.


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