Red Hat bringt SDS-Lösung Red Hat Storage Server 3

Die Open Software-defined Storage-Lösung Red Hat Storage Server 3 basiert auf GlusterFS und soll optimierten File-Storage und Hadoop-Services bieten.

Red Hat bringt mit Red Hat Storage Server 3 eine laut eigenen Angaben offene, Software-definierte Speicherlösung auf den Markt, die agilere File- und Big-Data-Services liefern soll. Darüber hinaus können Sie laut Hersteller damit auch große Mengen unstrukturierter Daten beherrschen, IT-Operationen vereinfachen und eine bessere Kontrolle über Ihre Speicherumgebung erlangen.

Auf einen Blick: was ist neu

Red Hat stellt seine Lösung auf fünf Säulen: offen, skalierbar, zugreifbar, modular und stets verfügbar (always-on). Basierend auf GlusterFS stellt der Storage Server ein offenes, Software-defined File- und Object-Storage-System dar, das das lokale File-System verwendet und Daten im nativen Format speichert. Die Scale-Out-Architektur benötigt keinen Metadaten-Server, sondern nutzt die Attribute des lokalen File-Systems, um diese zu sichern. 

Storage Server 3 verwendet darüber hinaus elastische Hashing-Algorithmen, um die Daten abzulegen. Um auf die Informationen zuzugreifen oder sie in den Speicher zu schreiben, unterstützt die Lösung mehrere Protokolle wie NFS, SMB, HDFS und Gluster. Des Weiteren bietet Storage Server 3 Support für POSIX und Global Name Spaces. 

Die modulare Architektur erlaubt eine einfache Funktionserweiterung, ohne dabei an den System-Kernel gebunden zu sein. Dies wird durch die Nutzung von Gluster File-System in User Space (FUSE) realisiert. Hochverfügbarkeit für Daten, Systeme und Anwendungen soll über synchrone Replikationen mit „Selbstheilung“ sowie asynchrone Replikation an zweite Standorte gewährleistet werden. Somit lassen sich sowohl Server- als auch Standort-Ausfälle abfangen.

Storage Server 3 bietet Skalierbarkeit, Data Protection und Monitoring

Mit der Red Hat-Lösung sollen Anwender mehr Nutzen aus bestehenden Hardware-Ressourcen ziehen. So läuft die Lösung auf allen Standard-x86-Servern und bringt Enterprise-Linux-Skills in den Speicher. Pro Server-Node lassen sich bis zu 60 Festplatten zusammenfassen, pro Cluster bis zu 128 Nodes. Insgesamt kommen bis zu 28 Terabyte pro Cluster an Speicherkapazität zusammen.

Mit der Red Hat-Lösung sollen Anwender mehr Nutzen aus bestehenden Hardware-Ressourcen ziehen.

Für optimierten Datenschutz kommen Thin Provisioning und Snapshots für Point-in-Time-Backups zum Einsatz. Pro Volume lassen sich bis zu 256 Snapshots pro Volume anlegen. Dabei hat Red Hat die Snapshot-Technologie so angelegt, dass Endanwender auch einzelne Files von Snapshots wiederherstellen können, ohne den Administrator dafür beauftragen zu müssen.

Um ein optimiertes Monitoring bieten zu können, lässt sich Storage Server 3 mit den Funktionen des Nagios-Framework integrieren. Benachrichtigungen, Reports, Trends und Kapazitätsplanungen können hier realisiert werden. Das Tool kann als alleinige Monitoring-Zentrale oder mittels der Red Hat Storage Console genutzt werden.

Damit die Lösung nahtlos mit Hadoop operieren kann, besitzt Storage Server 3 ein Hadoop File System Plug-in, das es ermöglicht, MapReduce direkt auf dem Red-Hat-Betriebssystem laufen zu lassen. Damit wird der HDFS-Ingestion-Prozess eliminiert.

Für jedes Einsatzgebiet den passenden Partner

Damit Red Hat mit dem Storage Server 3 zahlreiche Einsatzgebiete adressieren kann, arbeitet das Unternehmen mit mehreren Partnern zusammen. So gibt es Kooperationen mit Hortonworks für Hadoop sowie mit Splunk für Cyber Security Analytics. Im Bereich der Kollaboration und des File Sharing gehört owncloud zum Partnernetzwerk des Open-Source-Spezialisten. Darüber hinaus finden Sie hier eine Liste der zertifizerten Harware-Anbieter: Red-Hat-Vendor-Liste.

Für Backup- und Archiv-Funktionalitäten zieht Red Hat mit Commvault an einem Seil. Darüber hinaus betont das Unternehmen, dass es generell mit herkömmlichen Speicheranbietern zusammenspielen kann, damit bestehende Hardware mittels des Storage Servers 3 agiler, flexibler und skalierbar gemacht werden können.

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