HP verschenkt ein TByte an Software-defined Storage

HP vergibt ein TByte an Software-defined Storage mit seiner VSA-Lösung an jeden Xeon-E5-v3-Server-Kunden, egal ob er HP Dell, Lenovo oder IBM kauft.

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HP treibt seinen Einsatz im Bereich des Software-defined Storage weiter voran und vergibt nun kostenfrei ein Terabyte Software-defined Storage an jeden Anwender, der einen Intel Xeon E5 v3-Server erwirbt. Dabei ist es unerheblich, ob der Server von IBM, Lenovo oder Dell stammt. Die Software ist HPs ehemaliger LeftHand-Zukauf StoreVirtual VSA (Virtual Storage Appliance). Damit lässt sich der Server-Storage in eine vernetzte Block-Storage-Ressource umwandeln. Laut HP arbeitet die SDS-Lösung nicht nur mit allen gängigen Server-Typen der x86-Generation, sondern auch mit allen externen Speicher-Plattformen zusammen, die über Hypervisoren angebunden sind. Somit soll es auf bis zu Dutzenden an Nodes und 1,6 Petabyte an Kapazität skalierbar sein.

Gemeinsam mit Intel soll damit die SDS-Akzeptanz im Markt anschieben, auch wenn dieses Angebot ein wenig an das die Apple-Promotion mit U2 erinnert; das U2-Album der Enterprise-IT so zusagen. Mit dieser Aktion erhofft sich HP mehr als 72 Petabyte an Speicher verteilen zu können und so bei bis zu 72.000 Lizenznehmern den Fuß in der Tür zu haben. Die Promotion wird allerdings über das Nitro-Channel-Programm beider Unternehmen getrieben. Kunden können nach dem Erwerb die Terabyte-Lizenz dann einfach aus dem Internet herunterladen: 1-TByte-SDS-Lizenz von HP. Wie man sie wieder loswird oder deaktiviert, falls man sich bei Erweiterungsbedarf für einen anderen Anbieter entscheidet, wurde nicht bekannt gegeben.

Neuer ProLiant-Server und StoreVirtual VSA sind ein „One-Click-SAN“

Natürlich umfasst das Gratis-SDS-Angebot auch den neuen HP ProLiant Gen 9 mit Intelligent Provisioning, das die Inbetriebnahme der VSA bei der Installation des Servers automatisiert. Die Kombination soll quasi ein SAN mit nur einem Klick ermöglichen, das virtuelle Anwendungen und verteilten Speicher unterstützt. Hypervisoren werden erkannt und eingebunden. Dadurch sollen Speicherinseln innerhalb von Unternehmen eliminiert werden.

Anwender, die skalieren müssen, können auf die ProLiant-Lösung mit HP D3000 Disk Enclosures erweitern, die über 12-Gbit/s-SAS-Verbindungen verfügen. Die Preise für die Enclosure beginnen bei 3.738 Euro.

Zusätzlich bietet HP seinen Kunden eine kostenfreie Testlizenz der Software HP StoreOnce VSA an. Wer sich registriert, kann 60 Tage lang eine virtuelle Appliance mit zehn Terabyte Kapazität auf Herz und Nieren prüfen. Sie offeriert Software-gestützte Backup- und Deduplikationsfunktionen, die wiederum die Hypervisoren von VMware und Microsoft Hyper-V unterstützen.

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