NetApp offeriert Backup-as-a-Service für Kunden und Service Provider

Um am Markt um die Cloud mitspielen zu können, bietet Netapp nun Backup-as-a-Service an, allerdings mit einer etwas anderen Verkaufsstrategie.

Mit einem eigenen Backup-as-a-Service-Angebot steigt Hersteller NetApp nun auch ins Cloud-Geschäft ein. Dabei verfolgt der Anbieter aber eine etwas andere Verkaufsstrategie als selbst als Provider aufzutreten. Vielmehr sieht sich NetApp als technischer „Enabler“ für Kunden und Provider gleichermaßen und nicht als eigentlicher direkter Dienstleister. 

Peter Wüst,
Director Strategic Pathways,
NetApp

Besonderen Wert legt der Hersteller auf das Prädikat „Made in Germany“, womit vor allem Sicherheitsbedenken der Kunden aus dem Weg geräumt werden sollen.

„Wenn es um Cloud-Angebote geht, so sind die größten Bedenken der Kunden die um die Sicherheit“, bestätigt Peter Wüst, Director Strategic Pathways bei NetApp. 

„Auf der anderen Seite sehen wir aber wachsende Akzeptanz im Markt, die einen eindeutigen Handlungsbedarf für uns bedeuteten. So zeigt eine aktuelle IDC-Studie, dass in etwa 50 Prozent der Unternehmen über den Einsatz einer hybriden Cloud nachdenken und investieren wollen.“ 

Handlungsbedarf heißt für NetApp, eben genau in diesen martkrelevanten Bereichen am Markt vertreten zu sein. Da das Thema Backup nach wie vor für jede Firma wichtig ist, allerdings auch Potenzial zur Auslagerung an externe Dienstleister birgt, entschied sich NetApp für ein entsprechendes Angebot im Backup-to-Disk-Segment.

Laut IDC-Studie werden über 50 Prozent der Firmen in den nächsten zwei Jahren in hybride Clouds investieren

„Wir arbeiten mit ausgewählten Partnern und zertifizieren unsere Lösung entsprechend nach ISO-Norm“, erklärt Wüst. „Wir adressieren vor allem den Mittelstand, der sichere und zuverlässige, also vertrauensvolle Lösungen braucht. Dafür bieten wir mit unseren Partnern deutsche Verträge und vor allem Rechenzentren in Deutschland an, damit Compliance-Anforderungen erfüllt werden können.“

Um seinen Kunden bzw. den Providern Flexibilität und Auswahl bieten zu können, gibt der Hersteller in Sachen technischer Umsetzung nicht all zu viel vor. „Damit jeder Kunde sein richtiges Angebot erhält, haben wir uns entschlossen, hier mehrere technische Ansätze zur Wahl zu stellen und kein zu enges Technologie-Konzept zu schnüren“, betont Peter Wüst. 

Wenn es um Cloud-Angebote geht, so sind die größten Bedenken der Kunden die um die Sicherheit.

Peter Wüst, Director Strategic Pathways bei NetApp

„Der Provider kann mit NetApp-Technik eine Shared-Umgebung aufbauen, in der sich mehrere Kunden die Ressourcen teilen. Allerdings lässt sich die IT-Umgebung auch so konfigurieren, dass dedizierte Kunden dedizierten Backup-Storage erhalten, den sie nicht teilen müssen. Hier ist das Abrechnungsverfahren direkter, im ersteren Fall teilen sich die Kunden die Kosten für die Ressourcen. Darüber hinaus haben wir noch eine Lösung für Finanzdienstleister, deren Richtlinien noch etwas anders sind als bei den meisten Mittelständlern.“

Kunden können ihre Daten beispielsweise von ihrer eigenen NetApp-Lösung zur NetApp-Installation beim Cloud-Backup-Provider sichern. Allerdings ist auch eine Datensicherung von Desktops in die NetApp-gestützte BaaS-Umgebung möglich. 

Dafür können dann auch andere Software-Komponenten wie zum Beispiel von CommVault oder Veeam zum Einsatz kommen. Der Hersteller will nicht nur den Kunden, sondern auch den eigenen Resellern und Partnern die hybride Cloud schmackhaft machen.

„Wir sind keine direkte Konkurrenz zu Providern“, bekräftigt Wüst. „Aber wir sehen einen deutlichen Trend hin zu Cloud-Angeboten und wollen und müssen ganz vorn dabei sein. Das heißt vielleicht auch ein Umdenken für unsere Partner – nicht nur für Kunden – aber dafür haben wir unser Angebot so gestaltet, dass es allen Seiten leichter fällt, eine hybride Cloud-Strategie zu verfolgen. Kunden profitieren von der Flexibilität des Konzepts und können mit BaaS sogar auf ein zweites RZ bzw. Failover-Systeme verzichten, da sie dies hiermit bequem umsetzen können.“

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