HGST-Studie: Storage entscheidend für Datenverwertung

Um den Wert und Nutzen digitaler Informationen effizient zu nutzen, müssten mehr Daten gespeichert werden, was leistungsfähigen Speicher bedarf.

Laut Aussagen des Western Digital-Tochterunternehmens HGST sind Daten bzw. deren Informationsgehalt die neue Währung des digitalen Zeitalters und essentiell, um den eigenen Geschäftserfolg zu optimieren. Dass dafür leistungsfähiger Speicher benötigt wird, ist logische Konsequenz dieser Aussage. 

Um diese Behauptung zu stützen, gab das Unternehmen eine Studie in Auftrag, die Angaben von 710 EDV-Verantwortlichen weltweit zum Thema Datenspeicherung auswertete. Dabei erkennen 87 Prozent der Befragten den potenziellen Wert der Daten, allerdings nur dann, wenn man all diese Informationen optimal sichern, verfügbar halten und analysieren kann. Das wiederum machen laut Umfrage aber nur etwa die Hälfte der befragten Firmen, was darauf schließen lässt, dass zahlreiche Unternehmen ihr Wirtschaftspotenzial nicht ausschöpfen. 

Die Datenmengen sind auch der Grund dafür, dass viele IT-Organisationen Daten-speicherung als größten Kostentreiber in der IT ansehen.

Das liegt oftmals daran, dass diese Organisationen nicht über genügend Mittel zur Datenspeicherung und -auswertung verfügen. In Europa betrifft das rund 21 Prozent der Befragten. Die größte Herausforderung ist das exponentielle Wachstum der Datenmengen, das unter anderem von Big-Data-Projekten und Mobility-Trend getrieben wird, was ein Umdenken im Umgang mit den Daten erzwingt.

Die Datenmengen sind auch der Grund dafür, dass viele IT-Organisationen Datenspeicherung als größten Kostentreiber in der IT ansehen; in Deutschland waren es 66 Prozent, in Frankreich 67 Prozent der teilnehmenden Firmen. Die größten Bedenken hinsichtlich der Datenvorhaltung sind aber seit Jahren die gleichen: Langzeitdatenspeicherung und Datensicherheit.

Der enorme Datenspeicherbedarf treibt dementsprechend neue Trends wie Active Archive, SSD-Storage, Software-defined Storage und Cloud-Speicher voran. So planen 56 Prozent der Unternehmen, ein Active Archive als Langzeitspeicher einzurichten. Rund 66 Prozent der Befragten investiert bereits in SSD-Lösungen (75 Prozent der deutschen Teilnehmer), 63 Prozent setzen auf Software als Anwendungsbeschleuniger. 

Etwas verhaltener ist der Trend zur Cloud: hier nutzen derzeit nur acht Prozent der europäischen Umfrage-Teilnehmer einen Cloud-Speicher, etwa 32 Prozent rechnen mit einer Datenverteilung von 50 Prozent in der Cloud.

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