Dell erweitert Speicherportfolio mit Nutanix und Entry-Level-All-Flash

Dell poliert sein Speicherportfolio mit einem All-Flash-System für 20.000 Euro, einer konvergenten Lösung mit Nutanix und einer Hybrid-Serie auf.

IT-Anbieter Dell stockt sein Speicherportfolio einmal mehr auf, um Hype-Themen wie Webscale, converged oder All-Flash besser bedienen zu können. So bietet der Hersteller nun eine All-Flash-Lösung zum Kampfpreis an. Das SC4020 Entry-Level All-Flash soll für nur 20.000 Euro zu erwerben sein. Das SC4020 basiert auf der SC8000-Plattform (ehemals Compellent) und verfügt über redundante Controller, 24 Medieneinschübe, acht 8-Gbit/s-FC-Ports sowie vier IP-Ports für Management und Replikation. Skaliert werden kann die Serie durch die JBODs SC200 oder SC220. Verfügbar ist das All-Flash-Modell jedoch erst Anfang 2015.

Ebenso stellt Dell das EqualLogic PS4210 für kleinere Umgebungen vor und verspricht damit eine Performance-Steigerung um das Sechsfache. Hierbei kommen sowohl Flash als auch herkömmliche Festplatten zum Einsatz. Das Unternehmen will damit auch kleineren und dennoch anspruchsvollen Umgebungen wie virtualisierte Rechenzentren oder Niederlassungen eine Einstiegs-Hybrid-Lösung bieten. Das System mit 10-Gbit/s-iSCSI-Anbindung lässt sich mit anderen PS-Modellen integrieren und skalieren.

Konvergente Webscale-Lösung mit Nutanix

Um auch bei konvergenten Systemen wettbewerbsfähig zu sein, schließt Dell eine Partnerschaft mit Nutanix ab und kann nun die Webscale Converged XC-Serie vorstellen, die Server, Storage und Hypervisor in einer Lösung vereint. Die entsprechende Software kommt von Nutanix, die es unter anderem erlaubt, die Appliance als NAS oder in einem SAN zu integrieren. Die Serie umfasst fünf Modelle für unterschiedliche Workloads und VDI-Umgebungen. Mit den Appliances lassen sich virtualisierte Umgebungen direkt auf VM-Level verwalten. Die Lösung wird über Dell direkt oder Dell-Partner vertrieben und wird vorkonfiguriert ausgeliefert. Dell übernimmt auch den Support für Software und Hardware. Als Basis dienen PowerEdge x86-Server, die mittels Nutanix-Software Funktionen wie Deduplizierung, Kompression und One-Klick-Upgrades für Hypervisoren erhalten. Die Modelle erlauben zudem die gleichzeitige Nutzung unterschiedlicher Hypervisoren, wie zum Beispiel VMware Vsphere und Microsoft Hyper-V. Zunächst werden die Appliances mit VMware ESXi und Microsoft Hyper-V ausgestattet. In der ersten Hälfte des Jahres 2015 sollen dann auch KVM und Red Hat folgen.

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