Tintri erweitert Hybrid-Serie um T800-Modelle mit bis zu 3.500 VMs

Die Tintri T800-Serie ist die fünfte Produktgeneration des Herstellers. Die Hybrid-Arrays haben bis zu 100 TByte und unterstützen bis zu 3.500 VMs.

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Tintri bringt mit seiner T800-Serie ein wahres VM-Monster an den Start, das 75 Prozent mehr VMs unterstützt als die T600-Serie des Herstellers. Damit fordert Tintri nicht nur die Hybrid-Mitspieler wie Nimble Storage und Tegile heraus, sondern auch andere Speicheranbieter wie NetApp, EMC, Simplivity, Nutanix oder HP, IBM, Dell und HDS.

Die Modellserie umfasst die Systeme VMstore T820, VMstore T850 und VMstore T880. In dieser Reihenfolge aufsteigend verfügen die Modelle über 23, 66 und 100 TByte „Effective Usable“  Speicherkapazität. Die physischen Bruttokapazitäten liegen bei 20, 52 und 78 TByte mit Festplatten plus jeweils 1,7; 5,3 und 8,8 TByte an Flash-Speicher. Das kleinste System unterstützt 750, das mittlere 2.000 und das größte bis zu 3.500 VMs bei einer Systemgröße von vier Höheneinheiten (4U). Somit lassen sich 2.250, 6.000 und 10.000 vDisks anlegen. Anschluss ans Netzwerk finden die Modelle über zwei 10-Gbit/s-Ethernet- bzw. 1-Gbit/s-Ethernet-Schnittstellen. Für Replikationszwecke stehen zwei zusätzliche Ethernet-Interfaces zur Verfügung. Der Hersteller gibt an, dass Anwender mit einem Rack dieser Modelle eine nutzbare Gesamtkapazität von einem PByte, Support für 35.000 VMs sowie eine Performance von 1,4 Millionen IOPS erreichbar ist.

Tintri verspricht mit der T800-Serie nahezu die Performance von All-Flash-Arrays zu einem weit besseren Preis, die Listenpreise beginnen bei 74.000 US-Dollar. Das Betriebssystem Tintri OS v3.1 unterstützt derzeit VMware vSphere 4.x und 5.x und Red Hat Virtualization 3.3+ auf NFS-Level, Microsofts Hyper-V 2012 (SMB 3.0) soll demnächst folgen. VMware und RHEV können gleichzeitig auf einer Tintri-Maschine laufen.

Neben Snapshots, Replikation, Deduplizierung und Kompression ist eine Integration mit vCenter SRM möglich, was automatisierte Disaster Recoverys erlaubt. Die Software gewährleistet zudem Verschlüsselung durch selbstverschlüsselnde HDDs und Flash-Drives. Als größtes Unterscheidungsmerkmal stellt Tintri die Automatisierung für Workflows auf VM-Level heraus, wofür es ein spezielles REST API gibt.

Darüber betont der Hersteller im Gespräch während der Powering the Cloud, dass ihre Lösung quasi ein „Zero Management Device“ darstellt und wenig Administrationskosten und -aufwand benötigt. Allerdings räumt Tintri auch ein, dass sie ihre Marktziele noch nicht erreicht haben und hier eine Optimierung nötig ist. Allerdings sieht sich das Unternehmen durchaus als Next Generation Storage Company und will mit entsprechender Evangelisierungsarbeit ihre Marktposition verbessern. In Europa vertreibt Tintri seine Produkte derzeit nur indirekt über Partner wie beispielsweise Arrow. Auch die Partnerlandschaft möchte der Hersteller noch erweitern. Als plus sieht das Unternehmen die kurzen Planungszeiten für ihre Projekte, was zu schnelleren Projektumsetzungen führt.

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