PRIMEFLEX: Integrierte Systeme für Business-Centric Data Center

Mit PRIMEFLEX führt Fujitsu neue Lösungsangebote für spezifische Use Cases ein. Support aus einer Hand und 20 Lösungen sollen Flexibilität bringen.

Mit PRIMEFLEX führt Fujitsu – pünktlich zur Hausmesse Fujitsu Forum – eine integrierte Lösung ein, die Unternehmen den Weg zu geschäftsorientierten Rechenzentren weisen soll. Es handelt sich um integrierte Systeme, die aus Server-, Speicher- und Konnektivitätslösungen bestehen sowie Software- und Management-Layer bieten und für spezielle Aufgaben vorinstalliert und getestet sind. 

Das soll die Implementierung erleichtern und das Management vereinfachen. Die Systeme enthalten Komponenten von Fujitsu-Partnern wie Microsoft, VMware und SAP. Über das Fujitsu Lifecycle Management können Systemupdates und permanente Stack-Kompatibilität realisiert werden. Um ungeplante Systemausfallzeiten zu minimieren, steht der Fujitsu SolutionContract zur Verfügung, der zahlreiche pro-aktive und reaktive Maintenance- und Support-Services umfasst.

Insgesamt bietet der Hersteller 20 dedizierte Lösungen an, unter anderem PRIMEFLEX für Hadoop für die Auswertungen von Big Data. Weitere Angebote sind PRIMEFLEX für SAP HANA zur Optimierung von Echtzeit-Datenbanken sowie PRIMEFLEX für VMware EVO: RAIL für VMware-optimierte hyper-konvergente Infrastrukturen. Darüber hinaus bietet die Lösung auch Cloud-Support. Fujitsu offeriert für PRIMEFLEX umfassende Dienstleistungen. 

Diese umfassen neben der Systemintegration auch Services zur Bereitstellung schlüsselfertiger Rechenzentren, darunter Hosting, Managed Datacenter und Cloud-Infrastructure-as-a-Service. Pay-as-you-go-Finanzierungen werden ebenfalls optional angeboten. Generell variieren die Preise je nach spezifischer Lösung und Konfiguration. Derzeit stehen noch nicht alle Systeme in allen Regionen zur Verfügung.

Im kurzen Gespräch mit Gernot Fels, Principal Product Marketing Manager bei Fujitsu, erklärt der Manager, was PRIMEFLEX ist.

Welche technische Basis wird für Primeflex verwendet?

Gernot Fels: Generell besteht PRIMEFLEX aus Servern, Storage, Netzkonnektivität und Software. Es können Virtualisierungssoftware, Datenbanken, weitere Middleware oder sogar Applikationen enthalten sein. Was das im Einzelnen ist, hängt vom jeweiligen PRIMEFLEX Portfolio-Element ab. Serverseitig sind heute PRIMERGY beziehungsweise PRIMEQUEST von Fujitsu involviert. 

Künftig sind für ausgewählte Anwendungsfälle auch PRIMEFLEX-Systeme mit SPARC-basierten Fujitsu M10-Servern denkbar. Storage-seitig werden entweder Fujitsu ETERNUS oder auch Speichersysteme von NetApp verwendet, in manchen Fällen reichen auch die lokalen Platten der Serversysteme aus. 

Sind Netzwerk-Switches involviert, dann sind diese entweder von Brocade, Cisco oder von Fujitsu selbst. Bei der Software handelt es sich um Produkte von Fujitsu und marktführenden Technologiepartnern, unter anderem VMware, Microsoft, Citrix, SAP oder Software AG. Allerdings muss man sich die Details bei den einzelnen Portfolio-Elementen anschauen.

Warum entschied sich Fujitsu zu 20 individuellen Lösungen? Sind diese für Use Cases vorkonfiguriert?

Fels: Fujitsu hat Integrierte Systeme für viele Einsatzszenarien bereitgestellt. Künftig sind weitere Szenarien denkbar, die ebenfalls durch Integrierte Systeme adressiert werden. Bisher haben sich acht Themenfelder heraus kristallisiert: SAP-Umgebungen, Microsoft-Umgebungen, Server-Virtualisierung, Desktop-Virtualisierung, Private Cloud, Hochverfügbarkeit, Big Data und High Performance Computing. 

Für diese Themenfelder gibt es nun diverse PRIMEFLEX-Angebote, circa 20 an der Zahl. Manche dieser Angebote adressieren aber gleichzeitig mehrere der genannten Themenfelder. So ist beispielsweise PRIMEFLEX for SAP HANA ein wichtiger Baustein sowohl für eine bestehende SAP-Umgebung, wie auch für eine Big-Data-Infrastruktur.

Wie gestaltet sich das Preisprogramm?

Fels: Die Preise sind je nach Angebot, darin enthaltenen Komponenten und Modellvarianten sehr unterschiedlich. Daher kann diese Frage nur für den Einzelfall beantwortet werden. Der Einstiegspreis für die Hochverfügbarkeitslösung PRIMEFLEX Cluster-in-a-box liegt bei unter 10.000 Euro, während sich PRIMEFLEX-Systeme für SAP-Umgebungen je nach Ausbau im Millionenbereich bewegen können.“

Wie sieht das Funktionsportfolio aus? Gibt es Wahlkomponenten, sodass man die einzelnen System mixen oder skalieren kann?

Fels: Man unterscheidet bei PRIMEFLEX grundsätzlich zwei Optionen: Ready-to-Run-Systeme, die vorinstalliert aus der Fabrik zum Kunden geliefert werden, und Referenzarchitekturen. Ready-to-Run Systeme sind  entweder gar nicht oder nur sehr eingeschränkt konfigurierbar. Referenzarchitekturen dagegen weisen eine deutlich höhere Flexibilität in ihrer Konfigurierbarkeit auf und lassen daher Anpassungen an kundenspezifische Anforderungen zu. 

Referenzarchitekturen werden standardmäßig nicht vorinstalliert ausgeliefert, sondern nur optional auf Kundenwunsch. Der Grad der Skalierbarkeit variiert je nach Angebot. Generell bietet jede PRIMEFLEX-Lösung Skalierungsmöglichkeiten. Bei machen Angeboten, wie beispielsweise PRIMEFLEX for Hadoop sind die Skalierungsmöglichkeiten sogar quasi unbegrenzt.

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