Zadara expandiert mit Amazon Web Services und Equinix in deutschen Markt

Mit dem Standort Frankfurt, den Zadara über die Partner AWS und Equinix anbietet, offeriert der Service-Anbieter nun ein deutsches Angebot.

Wer als Cloud-Anbieter oder als Anbieter im Bereich Cloud-Services im deutschen Markt etwas erreichen will, der muss auch physisch in Deutschland vertreten sein. Das hat das noch recht junge Start-up Zadara Storage schnell begriffen und macht nun seine Virtual Private Storage Array (VPSA) über Amazon Web Services und Equinix in Frankfurt am Main verfügbar. Für das Unternehmen ist dies nach Dublin (Irland) die zweite europäische Anlaufstelle. Insgesamt verfügt der Storage-as-a-Service-Anbieter (STaaS) über 32 Standorte weltweit.

Somit können deutsche Anwender SAN- oder NAS-Angbote über AWS oder Equinix nutzen. Zadara sieht im Standort Frankfurt/M. viele Vorteile, zu zum Beispiel die zentrale Lage innerhalb Deutschlands oder auch die Replikations-Option nach Dublin (sofern dies die Compliance-Vorgaben zulassen).

Das knapp vier Jahre junge israelische Unternehmen ist sehr ambitioniert und verspricht sich ein schnelles Wachstum auf dem deutschen Markt. Dafür offeriert Zadara hohe Funktionalität wie zum Beispiel File- und Block-Storage-Support, hohe Performance, hohe Verfügbarkeit, Verschlüsselung, Snapshots, Replikation, SSD-Caching und andere Enterprise-Feature.

Auffallend sind zudem zwei Konzepte von Zadara: Zum einen On-Premise-as-a-Service, zum anderen die stundengenaue Abrechnung. Bei OPaaS liefert Zadara die gesamte Hardware an den Standort des Kunden, der muss diese aber nicht verwalten oder warten, das erledigen Mitarbeiter Zadaras. Bei Bedarf wird Hardware ausgetauscht, was eine Migration umgehen beziehungsweise erleichtern soll.

Die Abrechnungsgenauigkeit ist bis auf Medienebene gegeben. So kann man für IOPS-intensive Anwendungen SSD-Cache für 0,12 US-Dollar die Stunde hinzubuchen. Hier wird sehr genau vom Beginn der Nutzung bis zum Abschluss berechnet. Für SAS-Ressourcen werden zwischen 0,15 und 0,18 US-Dollar fällig.

Bei Erweiterung der On-Premise-Hardware wird nur bedarfsgerecht abgerechnet. Liefert das Unternehmen eine neue Node mit zahlreichen Medien an und der Anwender nutzt aber zunächst nur drei Festplatten, so werden diese auch nur berechnet. 

Interessierte Nutzer können die regionalen Services kostenfrei gegen eine Registrierung auf der Zadara-Webseite ausprobieren.

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