Dot Hill Hybrid-Array Ultra56 AssuredSAN skaliert auf 1,34 PByte

Das Hybrid-Array Ultra56 AssuredSAN von Dot Hill verbindet schnelle SAS-Platten mit SSDs und bringt Funktionen wie Tiering mittels RealStor 2.0.

Mit dem hybriden Storage-System Ultra56 AssuredSAN will Dot Hill Unternehmen aus der Telekommunikation, des High Performance Computings (HPC) sowie Cloud-Umgebungen und Big-Data-Anwendungen adressieren. Dafür hat der Hersteller das System hoch skalierbar gestaltet: Mit einer Basis-Einheit und bis zu drei Erweiterungen lässt sich eine Gesamtspeicherkapazität von 1,34 PByte erreichen, wenn 6-TByte-Platen zum Einsatz kommen (336 TByte pro Einheit). Die Leistungswerte gibt der Anbieter mit 6,4 GBytes/s (lesend) und 5,3 GBytes/s (schreibend) bzw. mit bis zu 100.000 IOPS an.

Das Ultra56-Modell vereint schnelle SAS-Nearline-Laufwerke (10k/15k rpm) mit SSDs, beide Medientypen im 3,5-Zoll-Formfaktor. Der Anwender kann das Hybrid-Array entweder mit 12-Gbit/s-SAS-Port oder mit Ports für 16-Gbit/s/8 Gbit/s-Fibre-Channel und 1-Gbit/s/10Gbit/s-iSCSI wählen. Pro Controller stehen vier Ports zur Verfügung. Die JBOD-Einheiten werden über 6-Gbit/s-SAS-Interface angeschlossen. Neben anderen redundanten und Hot-Swap-fähigen Komponenten sollen duale RAID-Controller zudem eine Datenverfügbarkeit von 99,999 Prozent gewährleisten. Für den Schutz der Daten kann der Anwender zwischen den RAID-Leveln 0, 1, 3, 5, 6, 10 und 50 wählen.

Die Software RealStor 2.0 bringt Funktionalität ins System und sorgt für eine intelligente Erkennung und Verwaltung von Anwendungs-Workloads. Zu den Funktionen gehören SSD Read-Cache, autonomes Echtzeit-SSD-Tiering, Thin Provisioning, Data Protection mit Virtual Snapshots sowie Rapid RAID Rebuild. Darüber hinaus sind Volume-Kopien und Remote-Replikation an einen anderen Standort möglich. Das Modell unterstützt Windows, Linux, Mac OS X sowie Citrix, Data Core und Veeam. Die Zertifizierung für VMware steht noch aus und soll in Kürze folgen.

Für optimale Datensicherheit bietet Dot Hill selbstverschlüsselnde Festplatten mit vier TByte an. Diese sorgen für Zerstörung der Daten mittels „Cryptographic Erase“, wenn die Festplatte einem neuen Verwendungszweck oder ausgemustert werden soll.

Eine Basis-Einheit mit 336 TByte kostet etwa 61.600 Euro und umfasst zudem eine RealStor 2.0 Basislizenz. Funktionen wie RealTier für Auto-Tiering müssen zusätzlich über einen Lizenzschlüssel erworben werden. Die Garantielaufzeit liegt bei drei Jahren, für die Software bei 90 Tagen.

 

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