Violin Memory stellt All-Flash-Plattform vor

Mit Flash Storage Platform stellt Violin Memory die erste umfassende All-Flash-Lösung mit Enterprise-Funktionen vor.

Violin Memory hebt seine All-Flash-Systeme auf einen neuen Level und stellt seine erste Flash Storage Platform (FSP) vor. Unter diesem Oberbegriff stellt der Anbieter die Modelle 7300 Flash Storage Platform und 7700 Flash Storage Platform vor. Beide basieren auf dem überarbeiteten Betriebssystem Concerto 7 und sind voll-integrierte Systeme, die als primäres Storage zum Einsatz kommen sollen. Funktionen wie Continuous Data Protection, Stretch Metro Cluster und LUN-Mirroring werden durch Concerto 7 gewährleistet. Vor allem aber gewährleistet die Lösung laut Herstellerangaben eine hohe konsistente Performance und geringe Latenzzeiten.

Durch die zahlreichen Funktionen und die Skalierbarkeit bis in den Petabye-Bereich will Violin den Anwendern die FSP für alle Storage-Tiers schmackhaft machen. Kapazität, Workloads und Kosten – CAPEX wie OPEX – ließen sich so konsolidieren. Beim Funktionsumfang der Modelle macht der Hersteller erfreulicherweise keinen Unterschied und spendiert beiden das gleiche Feature-Set:

Die 7300 FSP besteht aus zwei Systemen dem 7300 und 7300E. Die E-Serie bietet 35, 26.4, 17.6 oder 11 TByte und lässt sich auf 125 effektiv nutzbare TByte skalieren. Bis zu 32 VIMMs (Violin Intelligent Memory Modules) werden unterstützt. Das doppelte dieser VIMMs können in der 7300 operieren und hier von 52.8 oder 70 TByte auf 217 TByte effektiver Speicherkapazität aufgestockt werden.

Als Leistungswerte gibt der Hersteller bis zu eine Million IOPS bei einer Latenz von unter einer Millisekunde, bei hohen Workloads bis zu 700.000 IOPS bei einer Millisekunde Latenz. Als Anschlussarten stehen 16-Gbit/s-Fibre-Channel und 10-Gbit/s-iSCSI zur Verfügung, 40-Gbit/s-iSCSI soll noch in der ersten Hälfte 2015 hinzugefügt werden.

Die 7300 FSP verfügt für bessere Speichereffizienz über granulare Block-basierte Inline-Deduplizierung und Kompression, die sic je nach Bedarf an und abschalten lässt.

Die 7700 FSP ist eine modulare Sacle-up-Lösung, die sich mit den All-Flash-Arrays der 6600-Serie auf bis zu 1,3 PByte auf nur 24 Höheneinheiten (HU oder RU) erweitern lässt. Die 1,3 PByte lassen sich unter einem Namespace verwalten. In einem Rack mit sechs Storage-Shelves lassen sich bis zu drei PByte erreichen. Mit dem 7700 lassen sich Stretch Metro Cluster einrichten. Synchrone Replikation soll für so genannte Zero RPO/RTO sorgen. Als Verschlüsselungstechnologie nutzt die Plattform Data-at-Rest-Verschlüsselung. Wie auch das 7300 verwendet dieses Modell Deduplizierung und Kompression.

Abgerechnet wird je nach genutzter Kapazität. Liefert der Hersteller ein System mit 35 TByte aus, aber nur elf werden verwendet, do müssen auch nur elf TByte bezahlt werden. Benötigt der Anwender weitere Speicherkapazitäten so kann er diese mit Lizenzschlüsseln freischalten.

Mit der neuen Plattform ausgerüstet, stellt das Unternehmen sein Produktportfolio auf drei Säulen: die Flash Storage Platform, die All-Flash-Arrays (6100/6200/6600 sowie 7100/7200) und das Windows Flash Array (Scale-Out-NAS-Lösung für Windows-Umgebungen). Violin greift mit den Plattformen nun den Markt des Primär-Storage an, der bislang klassischerweise durch etablierte Hersteller wie EMC, HP oder IBM besetzt waren. Warf man Flash-Herstellern – und insbesondere Violin Memory – vormals gern vor, dass das Fehlen von Enterprise-Funktionen Flash-Arrays eher in die Nische verbannen würden, so steuert die Branche hier auf einen Wendepunkt zu. Zwar spielen mittlerweile auch alle alteingesessenen Anbieter beim All-Flash-Segment mit, aber hier handelt es sich eben um einzelne Systeme und keine integrierte Lösung. Violin hat hier einen Gutteil Boden gutgemacht, was nicht zuletzt dem drastischen Strategie- und Teamwechsel des letzten Jahres zu verdanken ist. Nun muss der Vertrieb zeigen, ob diese Argumente reichen, die großen Fische aus dem Teich zu verdrängen und wichtige Marktanteile zu gewinnen.

 

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