PernixData FVP 2.5 liefert Data-Kompression für RAM

Pernix Data nutzt Server-seitigen Storage – Flash oder RAM – um Anwendungen oder VMs zu beschleunigen und bietet nun Daten-Kompression für RAM.

Weniger als nur ein halbes Jahr nach der zweiten Generation seiner Flash Virtualization Platfom (FVP) präsentiert PernixData nun FVP 2.5. Die Software, die Server-seitige Ressourcen bündelt und zur Verfügung stellt, offeriert nun Daten-Kompression für RAM-Speicher, um die Kapazitäten hier effizienter für die Beschleunigung von virtuellen Maschinen und Anwendungen nutzen zu können.

FVP 2.5 verwendet Distributed Fault Tolerant Memory-Z (DFTM-Z) für die Datenkompression auf RAM-Ressourcen. Das DFTM-Z des Herstellers unterstützt bis zu einem Terabyte an RAM pro Host in einem VMware vSphere Cluster. Der Anbieter verspricht hier zudem geringen Overhead und damit geringe Latenzen.

Die Software selbst läuft innerhalb des vSphere-Kernels und bündelt die vorhandenen Server-Storage-Ressourcen – sei es nun Flash oder RAM – und verteilt sie an jeden beliebigen Host innerhalb des Clusters. Dabei muss nicht auf dahinter liegendes Storage zugegriffen werden.

Durch die Virtualisierung dieser Highspeed-Medien lassen sich Anwendungen oder virtuelle Maschinen entsprechend ihrer Workload beschleunigen. Da RAM nicht sehr hohe Kapazitäten bietet, ist die Datenkompression hier besonders effizient für transaktionsreiche Umgebungen. „Mit der neuen RAM-Funktionalität können wir nicht nur Lese-Zugriffe, sondern eben auch Schreib-Prozesse beschleunigen“, betont Jeff Aaron, VP Marketing bei PernixData. „So kann die Lösung nun beispielsweise VDI-Umgebungen oder Datenbanken besser bedienen, da sie sich zudem besser skalieren lässt und Hardware-unabhängig operiert.“

Darüber hinaus optimiert die Software die Performance, indem es intelligentes I/O-Profiling anwendet. Dabei werden Workloads, die keine Server-seitige Beschleunigung benötigen – Backups beispielsweise – direkt an den entsprechenden Speicher statt an die Server-Ressourcen geleitet. Das verhindert Engpässe und optimiert die Performance für andere Anwendungen.

Mittels Role-Based Access Control (RBAC) lässt sich der Storage über eine Anwenderschnittstelle zentral verwalten. Ebenso kann die Software genutzt werden, um Cloud-Anforderungen zu bedienen, da sie Cloud-Feature und Mandantenfähigkeit bietet.

Derzeit gibt es nur die Unterstützung für den Hypervisor von VMware, weitere sollen aber folgen. PernixData prognostiziert, dass die IT der Zukunft den Server und seinen Storage als Basis hat und sieht hier großes Potential für seine Lösung. Bislang verzeichnet das noch relativ junge Start-up, das erst im letzten Jahr in den deutschen Markt eintrat, rund 350 Kunden und vertreibt seine Software über Distributoren und Reseller.

 

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