CeBIT 2015: DataCore und Huawei präsentieren hyper-converged System

Auch DataCore möchte am Markt de Hyper-Konvergenz mitspielen und holt sich dafür Huawei als Partner für eine erste gemeinsame Lösung ins Haus.

Zur CeBIT 2015 enthüllen DataCore und Huawei erstmals ihren Kooperationsbestrebungen und präsentieren als erstes Resultat dieser Zusammenarbeit eine Hyper-Konvergenz-Lösung. Die Kooperation beider Unternehmen fokussiert auf gemeinsame hyper-konvergente Lösungen für virtualisierte Infrastrukturen.Die Lösung kombiniert die FusionServer und OceanStor-Systeme von Huawei sowie die SANsymphony-V-Software von DataCore.

Die Lösung lässt sich laut Herstellerangaben mit zahlreichen Storage-Systemen unterschiedlicher Anbieter integrieren, so zum Beispiel mit Storage-Hardware von Dell, EMC, Hitachi, HP, IBM und NetApp. Die Storage-Ressourcen werden mittels der DataCore-Software zu einem Pool zusammengefasst und lassen sich zentral konfigurieren und verwalten. Auch das Speichermedium ist unerheblich, da sich Flash- und Disk-Arrays ebenso nutzen lassen wie Cloud-Storage-Ressourcen.

Compute und Storage können unabhängig voneinander skaliert werden, die Netzwerk-Fabric ist „Huawei-powered“. Die FusionServer und SANsymphony sind der Kern der Lösung, die OceanStor-Lösungen sind als alternativer Storage einsetzbar, wenn sich Anwender nicht nur auf vorhandene Speichersysteme verlassen möchten oder einen Austausch anstreben. Die Server kommen vorinstalliert mit Microsoft-Betriebssystem und die Lösung selbst ist für Microsoft-Umgebungen optimiert und arbeitet mit vielen Anwendungen zusammen, beispielsweise Microsoft SQL Server, Oracle, Microsoft Dynamics ERP, SharePoint, Exchange, SAP und VDI.

Die Lösung lässt sich derzeit auf 64 Knoten skalieren und startet mit einer Minimalkonfiguration von zwei Nodes für Fault Tolerance. Metro-Clustering und asynchrone Replikation sind nur zwei der Data-Protection-Funktionen. IOPS-Beschleunigung und Auto-Tiering gehören ebenso zum Leistungsumfang für optimale Effizienz und Performance. Anschluss findet die Lösung via iSCSI oder Fibre Channel, die derzeit wohl am häufigsten genutzten Verbindungsarten in Rechenzentren.

Huawei versucht einmal mehr, sich mit hohem Druck ins Enterprise-IT-Segment zu drängen. Gemeinsam mit DataCore besetzt das Unternehmen das nun sehr vielversprechende Segment der Hyper-Konvergenz. Viel über den eingesetzten Hypervisor wird nicht gesagt, aber derzeit sieht es so aus, als unterstütze die Lösung zunächst nur Microsofts Hyper-V. Ob und wann weitere Hypervisor folgen, ist nicht klar, ebenso wenig wie die generelle Verfügbarkeit oder Preise. Bei den aktuellen Angeboten im Bereich der hyper-converged Systeme, gehört allerdings mehr dazu, als ein „me-too“-Produkt auf den Markt zu werfen. Inwiefern sich hier Huawei und DataCore vom Wettbewerb abgrenzen können, müssen sie noch zeigen.

 

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