DDN MEDIAScaler: Storage-Plattform für Anforderungen der Medienbranche

Neben dem MEDIAScaler für vertikale Märkte stellt DDN Storage die neue Version des GRIDScalers vor, der nun unter anderem Hadoop-Anbindung offeriert.

DataDirect Networks erweitert seine Storage-Plattform-Serie um den MEDIAScaler und bringt zudem eine neue Version seines GRIDScalers auf den Markt. Beide Lösungen sind hoch skalierbar und sollen neuen Ansprüchen in Rechenzentren gerecht werden.

Clustered NAS vereint File, Object und Block Storage

Der MEDIAScaler ist ein geclustered NAS, das Support für File, Object und Block Storage bietet. Der Hersteller will Medien-Unternehmen hiermit eine Plattform bieten, mit der sie Animationen, Rendering, Video-Bearbeitungen, Transcoding und andere relevanten Verfahren zentral umsetzen können und trotzdem Kollaboration sowie den Zugriff auf eine Active Archive zulassen.

„Medienfirmen haben andere Anforderungen als andere Unternehmen“, betont Molly Rector, CMO bei DDN. „Sie benötigen beispielsweise nicht nur hohe Performance, sondern gleichzeitig auch große Speicherkapazitäten, die für unterschiedliche Standorte und Mitarbeiter verfügbar sein sollen. Darüber hinaus ist eine Tiered-Storage-Architektur mit entsprechenden Automatismen wichtig, um die Menge der Inhalte je nach Bedarf verschieben und gleichzeitig verfügbar halten zu können.“

Die Lösung lässt sich auf Hunderte an Media-Streams (concurrent) skalieren. Das System kann zudem bis zu 35 unkomprimierte 4K-Streams liefern. Bei parallelem Zugriff liefert der MEDIAScaler 8K-Files, die von mehreren Anwendern bearbeitet werden können. Kleine Konfigurationen beginnen bei 80 TByte und 60 Laufwerken. Diese lässt sich dann auf Hunderte an PBytes und mehrere hundert GBit/s an Performance erweitern. Alle Informationen werden unter einem globalen Namespace zusammengefasst.

Für die Anbindung an die Cloud unterstützt die Lösung Object Storage (OpenStack Swift) und die Integration mit S3. Um auch Tape-Medien in die Storage-Architektur aufnehmen und deren Daten zur Verfügung zu stellen, implementierte der Hersteller LTFS-Support.

Mittels Information Lifecycle Management erfolgt eine automatische, regelbasierte Datenmigration, wahlweise auf Tape oder in die Cloud, die hier als zusätzliche Tiers zur Verfügung stehen. Für die Datensicherheit installierte DDN verschiedene Verfahren. So identifiziert und korrigiert DirectProtect automatisch korrupte Daten. Snapshots, synchrone Replikation von Daten und Metadaten sowie flexible RAID-Konfigurationen und integrierte Backups sollen die digitalen Informationen schützen.

„Traditionelle Systeme können diese komplexen Anforderungen der Media-Branche oft nicht erfüllen“, meint Rector. „Deswegen wurde der MEDIAScaler von Anfang an für dieses Segment entwickelt. Wir haben hier alle medienrelevanten Transaktionen berücksichtigt, vom hochperformanten CIFS bis zu parallelen Zugriffen auf 8K-Files und Einbindung verschiedener Storage-Tiers und -Technologien. Und Kunden wie Red Bull Media House zeigen, dass diese Lösung für das Medienumfeld mehr als geeignet ist.“

Mit dem MEDIAScaler tritt DDN großen Anbietern wie EMC Isilon oder Netapp empfindlich auf die Füße, die hier auch Lösungen anbieten. Der Preis, so DDN, variiert natürlich je nach Konfiguration. Eine Performance-getriebene Installation kann eta 75 US-Cent/GByte kosten. Eine Cloud-Implementierung kostet je nach Speicherkapazität zwischen 10 und 25 US-Cent/GByte. Die LTFS-Version wird mit 10 US-Cent/GByte abgerechnet.

Neue Funktionen mit GRIDScaler 3.0

Mit GRIDScaler 3.0 führt DDN neue Funktionalitäten in seiner hochskalierbaren NAS-Lösung GRIDScaler ein. Der Hersteller selbst bezeichnet dies als eine Erweiterung für seine HPC-Lösung. So verfügt der GRIDScaler nun über ein End-to-End-Management über alle Speicher-Tiers hinweg und stellt clustered NFS zur Verfügung. Des Weiteren sind neue Data-Security-Funktionen hinzugekommen wie sicheres und geprüftes Löschen, selbstverschlüsselnde Laufwerke und der FIPS-kompatible Key Manager.

Darüber hinaus enthält die Lösung nun Hadoop-Connectors und Data-Protection-Funktionalitäten. Zu letzteren gehören regelbasierte Snapshots, synchrone Datenreplikation, Cloud-Tiering und Archivierung sowie flexible RAID-Konfiguration, DirectProtect und ein integriertes Backup-Tool (IBM Tivoli Storage Manager).

Das Upgrade umfasst zudem den GS7K Namespace, wobei Daten über verschiedene Standorte verteilt, genutzt und bearbeitet werden können. Daten werden in GS7K geschrieben und dann in WOS (Object Storage) gespeichert und von dort als NAS Mount Point nach außen präsentiert. Basis des Systems ist IBMs GPFS.

Die Lösung lässt sich sowohl in Performance als auch in Kapazität skalieren, wobei auch hier die Einstiegskonfiguration ein vier Höheneinheiten großer Building Block mit 60 Laufwerken ist. Der GRIDScaler ist ein Software-Upgrade, das für alle DDN-Kunden verfügbar ist.

 

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