Mehr Übersicht auf VM-Ebene mit Nimble Storage InfoSight

Nimble Storage erweitert sein Monitoring-Tool um Funktionalitäten auf VM-Level. Hier die Details und ein Kurzinterview zu den Neuerungen.

Nimble Storage erweitert sein Monitoring-Tool InfoSight um Monitoring auf VM-Ebene, was sich mit Support für VVOL verbinden lassen könnte. Es handelt sich um eine granularere Übersicht von Ressourcen, die von virtuellen Maschinen genutzt werden und an einem Nimble-System angeschlossen sind. Derzeit beschränkt sich die Lösung auf virtuelle Maschinen von VMware.

Darüber hinaus führt der Hersteller den Concierge Manager ein. Dieser ist eine Bezahl-Version von InfoSight und ordnet einem Kunden einen dedizierten Account-Manager zu.

Nimble InfoSight übernimmt die Datenanalyse von Nimble-Storage-Systemen und erfasst und analysiert täglich über 30 Millionen Datenpunkte. Laut Hersteller öffnet die Lösung automatisch 90 Prozent aller Support-Fälle und generiert Lösungen für über 80 Prozent davon. Das soll den Support für Kunden spürbar einfacher und Problemlösungen weitaus transparenter machen.

Mit dem VM-Monitoring soll sich nun Workload-Performance optimieren und Ressourcen besser erkennen und verteilen lassen. Mögliche Engpässe will der Hersteller damit schon dann umschiffen, bevor sie eventuell SLAs beeinflussen.

Details zu InfoSight im Kurzinterview mit Radhika Krishnan

Radhika Krishnan Vice President of Product Marketing and Alliances gab uns ein paar zusätzliche Informationen zu der neuen Funktion des VM-Monitorings in InfoSight.

Was sind die Neuerungen bei InfoSight?

Radhika Krishnan: Die neueste Version von InfoSight (verfügbar ab Anfang Mai 2015) zeichnet sich durch per-VM Monitoring aus. Diese Funktion verschafft Kunden einen umfassenden Überblick über die Latenzen im gesamten Stack und bietet detaillierte Analysen der Latenzzeit sowie Visualisierungen, die „lärmende-VMs“ effektiv erkennen.

Können Sie einen Einblick dahingehend geben, weshalb VMware-Umgebungen ein Thema für Storage-Administratoren sind? Weshalb benötigt man die Informationen auf VMware-Ebene und nicht auf LUN-Ebene? Worin besteht der Vorteil bei der Kopie eines einzigen VMs eines Clusters, ohne alles zu replizieren?

Radhika Krishnan: Betrachtet man eine virtualisierte Host-Infrastruktur, gibt es viele wichtige Elemente, die hier ins Spiel kommen: Hypervisor, VMDKs, die den gleichen Datenspeicher benutzen, Ressourcen, die dem VM zugewiesen werden, genauso wie aktuelle Hardware-Ressourcen.

Wie korrelieren sie alle zu einem bestimmten Zeitpunkt? Es ist sehr komplex zu verstehen, wo eine bestimmte Ressourcen-Auseinandersetzung tatsächlich herkommt.

Das Infrastruktur-Management sowie die Support-Tools der meisten Kunden liefern nicht das vollständige Bild von dem, was zu Latenzen und Performance-Engpässen im gesamten Stack beiträgt. Aufgrund dieses Fehlens von Sichtbarkeit, müssen sie früher oder später diese Probleme mit brachialer Gewalt lösen; sie fügen mehr Performance durch teure und unnötige Upgrades hinzu.

Durch einen Einblick in VM, Network und Latenzen, können IT-Teams fundierte Entscheidungen im Hinblick darauf treffen, wie sie die Performance tunen können, ohne den Ansatz der „rohen Gewalt“ zu gebrauchen, indem sie mehr Speicher kaufen, um die IOPS zu erhöhen.

Worin besteht der Unterschied zwischen InfoSight und Lösungen anderer Anbieter? Eignet sich InfoSight besser zur Fehlerbehebung/ für Troubleshooting?

Radhika Krishnan: InfoSight stützt sich auf Datenanalysen und liefert eine unvergleichliche Ebene der Automatisierung, Storage Health Visibility und Intelligenz über den gesamten Storage-Lebenszyklus hinweg. Die unterstützte Nutzererfahrung und die Verwaltung seines Storages ist für den Kunden einfach und effizient. Es gibt eine einzige, Cloud-verbundene Schnittstelle durch die Unternehmen alle storage health-Aspekte ihrer Nimble Storage Infrastruktur einsehen können. Reports und Dashboards lassen sich leicht erstellen und InfoSight bietet sehr intuitive Visualisierungen zur schnellen Analyse und Fehlerbehebung. Von der Support-Perspektive aus betrachtet, öffnet InfoSight automatisch über 90 Prozent aller Support-Fälle selbst und erstellt automatisch Lösungen für mehr als 80 Prozent von ihnen.

Management Tools, die von bestehenden Anbietern vertrieben werden, bieten keine intelligente Automatisierung und zwingen den Kunden dazu, schnell zu reagieren, wenn es darum geht, Storage zu verwalten sowie Probleme zu diagnostizieren und zu lösen. Im Falle von Support-Problemen ist der Kunde oft versucht, Protokoll- und Diagnoseinformation zu erfassen. Storage Planning ist ebenfalls anfällig für Fehler und oft ist keine intelligente Anleitung vorgesehen wie Storage-Ressourcen skaliert werden können. Diese alten Storage-Tools werden als ein zusätzlicher Kostenfaktor an den Kunden weitergegeben.

Die Überwachungsfähigkeiten bei InfoSight per-VM sind aufgrund folgender Faktoren effektiver als andere Angebote:

  • Sehr granulare und häufige Datenerhebung
  • Sichtbarkeit der Wartezeit durch den gesamten Virtualisierungs-Stack
  • Starke Visualisierung (Heat/Tree Maps, Drill-Downs usw.)

Steht das Update kostenlos zur Verfügung oder handelt es sich hierbei um ein Upgrade, für das Kunden bezahlen müssen?

Radhika Krishnan: InfoSight ist für alle Nimble Storage-Kunden kostenlos; es sind keine zusätzlichen Lizenzen oder Kosten inbegriffen. Updates, die erweiterte Funktionalitäten beinhalten, stehen regelmäßig für InfoSight zur Verfügung – für Kunden entstehen hierbei keine zusätzlichen Gebühren.

 

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