Zstor präsentiert redundantes Windows Flash Array

Mit Zstor springt ein weiterer Speicherhersteller auf den All-Flash-Zug auf und offeriert ein Einstiegsmodell für weniger als 30.000 Euro.

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Der Speicherhersteller Zstor bietet nun auch zwei All-Flash-Arrays an, die als Einstiegskonfiguration 4,8 TByte (netto 2 TByte) bis zu 38,4 TByte (16 TByte netto) in der maximalen Ausbaustufe pro System zur Verfügung stellen. Durch die Anbindung von weiteren Flash-Modulen – SSD-JBODs – lässt sich eine Gesamtspeicherkapazität von 115 TByte erreichen. Die Systeme verfügen über eine 12-Gbit/s-Architektur sowie über 10-, 40- und 56-Gbit/s-Schnittstellen, die wahlweise Ethernet, Fibre Channel oder Infiniband sind.

Die zwei Höheneinheiten großen Arrays erreichen bis zu 1,4 Millionen IOPS und lesen laut Hersteller auch größere Dateien mit einer Transferrate von etwa 10 Gbit/s aus. Die Systeme sind für die Ausfallsicherheit mit zwei Hot-swap-Nodes redundant ausgelegt und arbeiten auch im Cluster-Betrieb. Damit sollen unter anderem Anwender großer Datenbanken wie Microsoft SQL angesprochen werden. Die SSDs sind von HGST und entsprechen der Enterprise-Klasse auf SAS-3-Standard.

Technische Eckdaten

Das Zstor AF224-E verfügt über zwei Intel Xeon Haswell v3 Entry Prozessoren und nutzt zwei SSDs mit je 240 GByte in RAID-1-Konfiguration für das Betriebssystem. Als RAM-Speicher stehen pro Node 128 GByte zur Verfügung. Das AF224-P nutzt zwei Prozessoren des Typs Xeon Haswel v3 Performance sowie 256 GByte DDR4 RAM. Für das Betriebssystem kommen zwei 480-GByte-SSDs in RAID 1 zum Einsatz.

Beide Systeme sind standardgemäß mit einem 100/1000 BMC-Interface sowie zwei 1/10-GbE-Schnittstellen fürs Management und zwei 10-GbE-Cluster-Interconnect-Verbindungen pro Node ausgestattet. Für die Anbindung kann der Anwender zwischen Ethernet Dual-Port mit 10/40/56 Gbit/s, 56-Gbit/s-Infiniband Dual-Port und Fibre Channel mit 8/16 Gbit/s wählen. Bis zu zwei Karten können pro Node eingesetzt werden, es sei denn der Kunde entscheidet sich für duale HBAs. Die HBAs sind SAS 3008 12 Gbit/s SAS von Avago/LSI.

Die beiden Nodes, die in einem Clusterverbund betrieben werden, basieren auf Microsoft Windows Server Technologie, was den Einsatz von Windows Storage Spaces ermöglicht. Durch das Microsoft-Betriebssystem wird zudem ein active/active Clustering unterstützt. Die Anbindung an die angeschlossenen Hosts erfolgt mit CIFS oder NFSv4.1, wobei die Unterstützung für SMB 3.0 integriert ist. Die Systeme sind für Windows Server 2012 zertifiziert und eignen sich somit für entsprechende Windows-Umgebungen.

Integration in Microsoft HyperV mit RDMA-Support

Die Windows Flash Arrays AF224 unterstützen HyperV, mit dem zum Beispiel MS SQL-Server, MS-Exchange-Anwendungen oder Public-Cloud-Lösungen betrieben werden. Durch die Unterstützung von RDMA wird ein direkter Zugriff auf die jeweiligen Arbeitsspeicher möglich, so dass sich die IOPS-Performance optimiert werden kann. Das ist wichtig für den Einsatz in HyperV-Umgebungen für Scale-out-File-Server (SoFS).

Die Nettolistenpreise beginnen bei 27.500 Euro für 4,8 TByte.

 

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