Kaminario K2 halbiert die Speicherkosten für All-Flash

Das All-Flash-Array K2 von Kaminario ist mit 3D TLC-Medien ausgestattet und soll die Speicherkosten auf unter einen Dollar pro GByte reduzieren.

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In der neusten Version seines All-Flash-Arrays K2 (v5.5) verbaut der Hersteller 3D TLC-Medien, mit denen nun auf 360 TByte pro Block skaliert werden kann. Ein gesamtes Array kommt so auf mehrere Petabyte Speicherkapazität. Neben der bewährten Inline-Deduplizierung verfügt das K2 nun auch über eine native Array-basierte Replizierungsfunktion. Diese asynchrone Replikationstechnologie basiert auf dem K2-Snapshot-Verfahren. Mittels dieser Funktion und der Integration des VMware Site Recovery Managers soll es laut Anbieter möglich sein, einen Recovery Point Objective (RPO) von weniger als einer Minute und einen Recovery Time Objective (RTO) von weniger als einer Sekunde zu erreichen. Kaminario offeriert auch mit den TLC-Medien weiterhin seine siebenjährige Garantie Flash Endurance Booster für alle Laufwerke.

Speicher für weniger als einen Dollar

Kaminario gibt an, dass mit dem neuen Array die durchschnittlichen Speicherkosten auf unter einen US-Dollar pro Gigabyte fallen, was einer Halbierung des Preises des Vorgängersystems entspricht. Gegenüber der Konkurrenz verspricht der Hersteller einen Kostenvorteil von 40 bis 60 Prozent.

Allerdings ist Kaminario nicht allein mit dieser Aussage, obwohl sich der Hersteller so positioniert. Bereits Anfang des Jahres präsentierte Sandisk seine InfiniFlash-Lösung, die eben auch Flash-Speicher für weniger als einen Dollar pro GByte anbieten. Hierbei handelt es sich um ein drei Höheneinheiten großes Flash-Array mit 512 TByte Speicherkapazität.

Einführung eines neuen Kundenprogramms

Gleichzeitig führt der Anbieter mit Perpetual Array ein neues Kundenprogramm ein, das Storage-Upgrades und Migrationen erleichtern soll. Das Programm unterstützt alle hinzugefügten Hardwarekomponenten und ermöglicht es so den Unternehmen, die Entwicklung ihrer Speicher selbst zu kontrollieren. Damit lassen sich unterschiedliche Technologiegenerationen in ein- und demselben K2-System mischen und kombinieren

Der Hersteller verspricht, dass hiermit Speicher ohne Ausfallzeiten oder umfangreiche Upgrades mit Hardware erweitert und Elemente außer Betrieb genommen werden können, wenn die Zeit dafür reif ist.

 

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