StorPool: Software-defined und hyper-converged Block-Storage

Virtuelles SAN auf KVM-Server-Basis soll in nun sechs Mal mehr Kapazität und einen sechs Mal geringeren Preis pro GByte als Vorgängerversion bieten.

Das osteuropäische Start-up StorPool bietet eine virtuelle SAN-Lösung für Block-Storage an, die auf Linux-KVM-Servern basiert und sich granular skalieren lässt. Dabei fasst die Software sowohl Festplatten- als auch SSD-Ressourcen in einem Pool zusammen und nutzt den Speicherplatz und die Performance der Medien. Die Daten werden auf allen Drives repliziert und gestriped. Als Scale-Out-Architektur konzipiert, lassen sich die Ressourcen granular erweitern. So  können entweder einfach nur Drives oder gesamte Server zum SAN hinzufügen oder lediglich neue Prozessoren einsetzen, um Leistung oder Kapazität zu steigern. Die Server selbst können auch unterschiedlich sein (Intel oder AMD).

Die Nodes lassen sich als Compute- oder reine Storage-Nodes nutzen, allerdings kann der Anwender auch Compute und Storage auf einem Server verwenden. Auf den Servern kann der Anwender simultan virtuelle Maschinen, Datenbanken oder Applikationen laufen lassen, ohne dass es zu Engpässen kommt. Als Netzwerk-Schnittstellen stehen 10 GbE oder InfiniBand zur Verfügung.

Der Hersteller verspricht unterbrechungsfreie Updates und Konfigurationsänderungen der Volumes. Snapshots und Clones (Copy-on-write) sorgen für Datensicherheit; Thin Provisioning und Thin Reclaim (TRIM/DISCARD) gewährleisten optimale Ressourcen-Auslastung. Darüber hinaus gehören Quality of Service (QoS) für die Volumes, Write-back Cache und synchrone Replikation zum Leistungsumfang. Ein Tiering ist derzeit nur manuell möglich, dafür lässt sich eine Live-Migration zwischen unterschiedlichen Pools – HDDs und SSDs – einrichten. Zudem unterstützt StorPool das RESTful JSON API mit API-Failover-Funktion.

Mit dem aktuellen Software-Update verspricht der Anbieter nun bis zu 80 Prozent TCO-Einsparungen. Die neue Version soll bis zu 250.000 IOPS (random read) und 4.2000 Mbyte/s Durchsatz (sequiental reads) mit nur drei Servern gewährleisten. Dabei kommen drei CPUs und 8 GByte RAM pro Server zum Einsatz. Somit soll der Preis pro GByte mit dem Software-Update um das Sechsfache geringer sein.

As junge Unternehmen beschäftigt derzeit 12 Mitarbeiter und arbeitet unter anderem mit Partnern wie Micron, Sandisk und Mellanox.

Pro+

Premium-Inhalte

Weitere Pro+ Premium-Inhalte und andere Mitglieder-Angebote, finden Sie hier.

Erfahren Sie mehr über SAN-Virtualisierung und SAN-Storage-Konsolidierung

Diskussion starten

Schicken Sie mir eine Nachricht bei Kommentaren anderer Mitglieder.

Mit dem Absenden dieser Daten erklären Sie sich bereit, E-Mails von TechTarget und seinen Partnern zu erhalten. Wenn Ihr Wohnsitz außerhalb der Vereinigten Staaten ist, geben Sie uns hiermit Ihre Erlaubnis, Ihre persönlichen Daten zu übertragen und in den Vereinigten Staaten zu verarbeiten. Datenschutz

Bitte erstellen Sie einen Usernamen, um einen Kommentar abzugeben.

- GOOGLE-ANZEIGEN

SearchSecurity.de

SearchNetworking.de

SearchEnterpriseSoftware.de

SearchDataCenter.de

Close