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Arcserve bringt Appliance für Datensicherung auf den Markt

Die Appliance-Serie UDP 7000 soll Backup- und Recovery-Anforderungen bedienen und vorkonfiguriert einfaches Plug-and-Play offerieren.

Dieser Artikel behandelt

Sichere Datenspeicherung

Arcserve stellt mit Unified Data Protection 7000 eine Appliance vor, die eine sichere und einfachere Data Protection garantieren soll, inklusive Backup-Funktionen, Replikation und Deduplizierung. Der Hersteller verspricht mit der Backup- und Recovery-Appliance, mehrere datensicherungsrelevante und geschäftsstrategische Vorteile schaffen zu können. Dazu gehören:

  • Eine Lösung für multiple Aufgaben, was den Einsatz verschiedener Software-Produkte unnötig macht.
  • Kostenersparnisse für IT-Administration und Data Protection
  • Einfache Produktlizensierung
  • Verringert das Risiko von Datenverlust
  • Optimierung der IT-Agilität und -Effizienz
  • Vereinfacht das Disaster Recovery

„Einrichten und vergessen“ – so propagiert der Hersteller sein Produkt, das in nur 15 Minuten betriebsbereit sein soll. Die Appliance bietet Host-basiertes, Agenten-loses Backup für virtuelle Maschinen unter vSphere und Hyper-V. Dabei können globale Deduplizierung, Source-Deduplizierung, Verschlüsselung, Komprimierung und WAN-optimierte Replikation genutzt werden. Darüber hinaus ist die Einrichtung lokaler und externer virtueller Standbys möglich sowie Bare Metal Recovery und Tape-Backup. Es werden zudem Datensicherung in Public und Private Clouds unterstützt, unter anderem S3 und Microsoft Azure. Die eigene Arcserve Cloud ist derzeit nur in den USA verfügbar, soll aber in absehbarer Zeit auch in Europa eingerichtet werden. Die zentrale Managementkonsole lässt planbasierte Data-Protection-Policies zu.

Der Hersteller verspricht ein einfaches Lizenzsystem, bei dem nur weitere Server und nicht die zu sichernden Systeme lizensiert werden. Da die Appliance ausschließlich über den Channel vertreiben werden, macht Arcserve keine konkreten Aussagen zum Preis, der natürlich je nach Anbieter und Konfiguration variiert.

Die Appliance-Serie umfasst sechs Modelle, wobei die Systeme UDP 7200, 7300, 7400, 7500 und 7600 jeweils als V-Version zu haben sind. Diese Modelle stellen dann das virtuelle Standby zur Verfügung. Nur das Einstiegssystem UDP 7100 ist nicht als V-Variante erhältlich. Die reine Storage-Kapazität beträgt je nach Modell drei, sechs, neun, 16, 20 oder 30 TByte und lässt sich auf insgesamt 90 TByte skalieren. Der Overhead  durch RAID 5 oder RAID 6 nimmt jeweils nur 200 GByte der Gesamtkapazität in Anspruch

Im virtuellen Standby werden drei, sechs, neun und zwölf virtuelle Maschinen unterstützt. An RAM-Speicher stehen 16, 32, 48, 64, 96, 128 oder 192 GByte zur Verfügung. Für die Berechnung der Deduplizierungs-Hash-Tabellen kommen 120-, 240- oder 480-GByte-SSDs zum Einsatz.

Die Hardware wird nicht von Arcserve, sondern von Partnern gefertigt. Der Support wird entsprechend aufgeteilt. Trotz des SDS-Trends sieht der Hersteller die Notwendigkeit einer Appliance, da damit einfachere und schnellere Installationen gewährleistet werden können. Zudem funktioniert die Software auf vorkonfigurierten und optimierten Systemen besser.

 

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